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Weiblichkeit: Biologie

"Weiblichkeit" lässt sich biologisch als "die Zugehörigkeit zum weiblichen Geschlecht" definieren, oder über die Produktion weiblicher Gameten, welche bei Mehrzellern in der Regel mit dem Legen von Eiern oder der Geburt von Nachwuchs einhergeht. Zoologisch vgl. Weibchen.

Manches als weiblich gesehenes Verhalten lässt sich auf unterschiedliche hormonelle Reaktionen bei Männern und Frauen zurückführen. So ergab eine Metastudie der University of California dass bei Menschen und Tieren unter Stress Oxytocin freigesetzt wird, das eine beruhigende, beziehungsfördernde Wirkung hat. Das weibliche Hormon Östrogen verstärkt diese Wirkung, während das männliche Hormon Testosteron die Oxytocin-Wirkung abschwächt, was bei Männern eher zu den typischen Stressreaktionen wie Aggressivität oder Flucht führt, während bei Frauen unter Stress eher betreuende Funktionen oder soziale Bindungen verstärkt werden.

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