Völklinger Kreis

Der Völklinger Kreis e.V. - Bundesverband schwuler Führungskräfte (VK) versteht sich als Berufsverband für schwule Manager, Unternehmer und Freiberufler. Das Ziel des VK ist das Erreichen eines diskriminierungsfreien Arbeits- und Lebensumfelds für schwule Führungskräfte. Lesbische Unternehmerinnen sind in einem separaten Verband, Wirtschaftsweiber , organisiert.

Der Verein wurde 1991 in Hamburg - mit Sitz in Köln - gegründet und hat heute seinen Sitz in Berlin. Die rund 700 Mitglieder sind in 19 Regionalgruppen und 12 Fachgruppen organisiert: Forschung und Technik, Finanzen, Bauwesen und Projektentwicklung, Gesundheit, Human Resources, IT, Kommunikation, Politik, Recht, Senior Gay Professionals, Strategie und Touristik.

Die Arbeitsschwerpunkte des VK sind:

  • berufliche und private Vernetzung der Mitglieder
  • politische Lobbyarbeit zum Erreichen von Rechts- und Chancengleichheit von Schwulen
  • Mitarbeit im bundesweiten Aktionskreis Leistungsträger, dem Berufsverbände mit insgesamt 200.000 Mitgliedern angehören

Des Weiteren verleiht der VK in unregelmäßigen Abständen den Max-Spohr-Preis. Dieser Preis wird an Unternehmen vergeben, die hervorragendes Diversity Management betreiben.

Auf europäischer Ebene arbeiten Völklinger Kreis und Wirtschaftsweiber mit den folgenden schwulen und/oder lesbischen Partnerorgansationen zusammen, mit denen sie seit 2005 im Dachverband European Gay and Lesbian Association (EGMA e.V.) zusammengeschlossen sind: AGPro (Österreich), L'autre cercle (Frankreich), Network (Verband) (Schweiz) und Primo (Italien).

Preisträger des Max-Spohr-Preises

  • 2001: Ford Deutschland (verliehen unter Schirmherrschaft von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger)
  • 2002: Deutsche Bank (verliehen unter Schirmherrschaft von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger)
  • 2004: Deutsche Bahn (verliehen unter Schirmherrschaft von Herta Däubler-Gmelin)
  • 2006: Volkswagen Bank (verliehen unter Schirmherrschaft von Herta Däubler-Gmelin)

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