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Vibrator: Problematische Materialien

Das Kölner ECO-Umweltinstitut untersuchte im Auftrag der Zeitschrift Stern (Heft 31/2001) verschiedene Dildos aus Kunststoff. Danach enthielten die Dildos erhebliche Konzentrationen des Weichmachers Phthalat und Lösungsmittel wie beispielsweise Toluol. Schleimhäute nehmen diese flüchtigen Substanzen besonders gut auf, so daß gesundheitliche Schäden drohen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt die Zeitschrift Ökotest in der Ausgabe 11/2006. Elf von 22 getesteten Vibratoren, von der Konstruktion Dildos mit Vibrationsmotor, wurden wegen phenolischen und zinnorganischen Verbindungen (z.B. Bisphenol A und Tributylzinn) negativ bewertet.

Folgende Materialien sind bei Befolgung der Hygieneempfehlungen als unbedenklich einzustufen:

  • Acrylglas
  • Aluminium
  • Edelstahl
  • Glas
  • Granit
  • Ahornholz
  • Naturlatex, sofern keine Latexallergie besteht
  • echtes Silikon

Bei anderen Materialien ist entweder die Verträglichkeit noch nicht geprüft oder sie sind auf lange Sicht und bei häufiger Anwendung als bedenklich einzustufen: Daher wird, auch aus hygienischen Gründen, die regelmäßige Reinigung des Vibrators vor und nach der Benutzung und die Verwendung zusammen mit einem Kondom empfohlen.

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