Verrichtungsbox

Verrichtungsboxen sind Unterkünfte, die einer Garage ähneln und Prostituierte die Möglichkeit bieten, ihre Freier zu bedienen. Die Freier fahren mit ihren Autos in die Box, in der sie vor fremden Blicken geschützt Sex haben können. Es gibt auch Container für Freier ohne Auto. Oftmals werden Verrichtungsboxen durch sanitäre Einrichtungen für die Prostituierten ergänzt.

Teilweise wird durch bauliche Einrichtungen dafür gesorgt, dass die Frauen im Notfall Platz haben, das Auto zu verlassen und einen Alarm auslösen zu können.

Erfunden wurden diese Einrichtungen im niederländischen Utrecht mit dem Ziel, den Straßenstrich auf ein kontrolliertes Gelände zu verlagern, zu dem Zuhälter und Drogendealer keinen Zutritt haben. Die Gewalt gegen Prostituierte konnte dadurch deutlich vermindert werden. In Deutschland war Köln die erste Stadt, die diesem Beispiel gefolgt ist.

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