TunteAls Tunte werden sowohl in manchen heterosexuellen als auch homosexuellen Kreisen oft solche Schwule bezeichnet, die durch ein besonders affektiertes Verhalten auffallen. Dort wird das Wort oft mit Begriffen wie Travestie, Transvestit oder Transgender gleichgesetzt und zum Teil als Schimpfwort benutzt. Besonders in der Selbstbezeichnung unter Schwulen muss es jedoch nicht negativ gemeint sein. Die Bezeichnung Tunte für eine altjüngferliche, langweilige Frau (so verwendet z.B. von Günter Grass in der Blechtrommel - S. 122) ist inzwischen ungebräuchlich. ZuschreibungenEinige klischeehafte Vorstellungen, die mit dem Begriff oft verbunden werden, sind:
TuntenstreitTatsächlich hat die Bezeichnung Tunte allerdings seit dem Tuntenstreit 1973 vor allem in schwulen Kreisen eine neue Wertung erfahren, vor allem durch prominente Tunten, die mit der Einstufung als Tunte selbstverständlich umgehen. Besonders in Berlin bezeichnen sich viele offen schwul lebende Künstler bewusst und mit Stolz als Tunte. Ovo Maltine sagte dazu: "Die engagierte Berliner Tunte präsentiert sich nicht in Federn und Pailletten. In Berlin Tunte zu sein, heißt, dass man auch einen politischen Gestaltungswillen hat." Dagegen werden Personen, die den oben genannten Klischeevorstellungen entsprechen, eher abfällig "Schoschi"" oder "Trine" genannt. HeterotunteLiteraturSiehe auchVerwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Tunte" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tunte&action=history
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