Theresa WobbeTheresa Wobbe (* 22. Februar 1952 in Borken) ist eine deutsche Historikerin und Soziologin. BildungsbiographieTheresa Wobbe studierte von 1971 bis 1977 Psychologie, Geschichte, Germanistik, Philosophie an der Technischen Universität und Freien Universität Berlin. Sie schloss das Studium mit dem Staatsexamen für das Höhere Lehramt an Gymnasien in den Fächern Germanistik und Geschichte an der Freien Universität Berlin ab. Von 1985 bis 1990 arbeitete Wobbe als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie an der Freien Universität Berlin, wo sie 1987 auch zum Thema "Gleichheit und Differenz. Politische Strategien von Frauenrechtlerinnen um die Jahrhundertwende" promovierte. Nach einer kurzen Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster in den Jahren 1990/91, kehrte sie als wissenschaftliche Assistentin zum Institut für Soziologie der FU zurück. Im Jahr 1996 schloss Wobbe ihre Habilitation, venia legendi in Soziologie an der Freien Universität Berlin ab. Die Habilitationsschrift erschien 1997 unter dem Titel "Wahlverwandtschaften. Die Soziologie und die Frauen auf dem Weg zur Wissenschaft" . (ISBN 3-593-35712-7) LehrtätigkeitTheresa Wobbe lehrte 1996 im Rahmen einer DAAD-Professur an der Duke University in Durham, (USA), Soziologie und Geschichte. Im selben Jahr war sie auch Gastdozentin für Soziologie an der Universität Bern. Von 1998 bis 2000 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Dort koordinierte das Projekt "Frauen in Akademie und Wissenschaft 1700-2000" . 1999 bis 2000 vertrat sie die Professur für Allgemeine Soziologie an der Technischen Universität Berlin. Im Jahr 2000 erhielt Wobbe einen Ruf der Universität Erfurt, an der sie seitdem eine C 4 Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Geschlechtersoziologie hat. Darüber hinaus war sie 2000 Gastdozentin am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien. ForschungsprojekteTheresa Wobbe nahm an verschiedenen Projekten zum Thema Frauen in Politik und Wissenschaft teil. Daneben führte sie 1999 ein eigenfinanziertes Projekt zum Thema "Weltgesellschaft" durch. Seit ihrer Professur an der Universität Erfurt arbeitete sie in verschiedenen Projekten für die Thüringer Landesregierung, wie von 2001 bis 2002 über "Frauen im Thüringer Landtag" und von 2003 bis 2005 in einem Kooperationsprojekt "Geschlechter-Politiken" jeweils finanziert vom Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Im Auftrag der Thüringer Staatskanzlei begleitete sie die Berichterstattung der Thüringer Landesregierung nach dem Thüringer Gleichstellungsgesetz wissenschaftlich von 2003 bis 2004. Seit 2004 nimmt sie am von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt "Die Geschlechterpolitik der Europäischen Union: Institutionalisierung von Gleichberechtigungsnormen im supranationalen und globalen Kontext" teil (bis 2006). Aktuell ist sie Mitantragstellerin im Forschungsverbund "Mobilisierung von Religion in Europa" . Werke (Auswahl)WeblinksVerwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Theresa Wobbe" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theresa+Wobbe&action=history
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