SpermiogrammEin Spermiogramm dient mittels mikroskopischer Analyse des Ejakulats der Feststellung der Zeugungsfähigkeit des Mannes. Im engeren Sinn wird darunter eine Auflistung aller bei der Spermauntersuchung erhobenen Befunde verstanden. Hierbei handelt es sich um das wichtigste Untersuchungsverfahren zur Beurteilung der männlichen Fertilität. Um eine ausreichende Aussagekraft zu gewährleisten, wird das Sperma nach fünftägiger Enthaltsamkeit mittels Masturbation gewonnen - eine Enthaltsamkeit darüber hinaus verbessert das Resultat nur unwesentlich. Unter dem Mikroskop werden die Samenzellen nach folgenden Kriterien beurteilt:
Dabei ist die Summe von Quantität und Qualität der Samenzellen zu bewerten. Ein "schlechtes" Spermiogramm schließt eine spätere Schwangerschaft nicht aus. Als Fehlformenrate wird der Prozentsatz missgebildeter Spermien im Ejakulat bezeichnet. Diese soll unter 70 % liegen. Falls dies der Fall ist, spricht man von einer Normomorphospermie . Spermiogrammwerte nach WHORichtlinien für die Beurteilung des Spermiogramms wurden 1993 von der WHO erstellt
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Entzündung
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Normozoospermie
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