Sozialistische Eheschließung

Die Sozialistische Eheschließung wurde in den 1950er und 1960er Jahren in der DDR als Alternative zur kirchlichen Trauung propagiert. Die Eheschließung war ein Staatsakt gemäß der Verordnung über Eheschließung und Eheauflösung (GBl. S. 849 vom 24. November 1955), der von den "Beauftragten für Personenstandswesen" (= Standesbeamten) nach einem bestimmten Ritus vorgenommen wurde. Dabei fand die standesamtliche Trauung in einem Festakt in einem Kulturhaus bzw. im Betrieb der Ehepartner statt (Ansprache des Betriebsleiters bzw. Parteisekretärs, Geschenke, Chor). Im Gegensatz zur Jugendweihe, die sich als humanistisch geprägter nichtkirchlicher Übergangsritus bis heute etabliert hat, fand die Sozialistische Eheschließung keine weitere Verbreitung.

Siehe auch

  • Namensweihe

Weblinks

Sozialistische Feiern zu Geburt , Ehe und Tod in der DDR

Verwandte Themen

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