Schwestern der Perpetuellen Indulgenz
Die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz (S.P.I., engl. "The Sisters of Perpetual Indulgence") sind eine weltweit agierende Gemeinschaft von Menschen aller sexuellen Orientierungen, Identifikationen und Geschlechter, die sich selbst als Orden bezeichnet und die sich der Verbreitung von Freude, Spiritualität, Bewusstsein und Toleranz sowie der Aids-Prävention und dem Sammeln von Geldern für schwule, lesbische und transgeschlechtliche Projekte und Gruppen sowie für HIV- und Aids-Projekte verschrieben hat. BedeutungDer Ausdruck Perpetuelle Indulgenz lässt sich als Immerwährender Ablass , Immerwährende Loslösung aber auch als Andauernde Lebensfreude oder Ewige Ausschweifung übersetzen. Archetypus NonneAus den ursprünglich "vier schwulen Tunten im Nonnenfummel" des Jahres 1979 entstand im Laufe der Jahre ein weltweiter Orden von schwulen, lesbischen und transgeschlechtlichen Menschen und das heute weltweit gültige Erscheinungsbild der Schwestern. Das wohl augenscheinlichste gemeinsame Merkmal ist das weiß grundierte und farbig geschminkte Gesicht. Bis auf wenige regionale Ausnahmen sind alle Schwestern der Perpetuellen Indulgenz weltweit so zu erkennen. Es soll den Tod symbolisieren, welchem aber durch die jeweils individuellen und farbigen Akzente das Leben und die Freude entgegen gesetzt wird. Die Gemeinschaft wendet sich nicht gegen christliche Nonnen und Schwestern, sondern nutzt bewusst gewisse Ordenstrukturen, um einen Dienst an der Gemeinschaft zu leisten, ebenso, wie es "richtige" Nonnen seit Jahrhunderten tun. Dabei ist die Arbeit, die von den Nonnen geleistet wird, altruistisch und wird ausschließlich privat finanziert. Ein persönlicher Vorteil wird von der Gemeinschaft nicht angestrebt. Die Safer-Sex-Utensilien z. B., die von den Nonnen während ihrer Aktionen verschenkt werden oder die Speisen und Getränke bei ihren "Abendmahl" genannten Volksküchen für sozial schwache Mitglieder der "Queer Communinty" werden den Ordenshäusern von Sponsoren zur Verfügung gestellt. Arbeit und ZieleHauptaugenmerk der Schwesternarbeit ist das "Verbreiten universeller Freude", das "Tilgen stigmatischer Schuld", die Beförderung von Spiritualiät und Bewusstsein sowie das "Verteilen von Safer Sex Materialien" (Primärprävention) zum Schutz vor HIV, Aids und sexuell übertragbare Krankheiten (STD). Außerdem haben die Schwestern sich dem Sammeln von Geldern für Community- und HIV- und Aids-Projekte verschrieben, um diese zusätzlich zu staatlicher Förderung unterstützen zu können. Der Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz (O.S.P.I.) besteht aus den Häusern in Berlin, Hamburg, Köln und Zürich, die im deutschsprachigen Europa derzeit arbeiten und als rechtliche '"Vehikel" jeweils eingetragene Vereine gegründet haben, die gemeinnützig und mildtätig und als besonders förderungswürdig anerkannt sind und Zwecke fördern wie die öffentliche Gesundheitspflege (Primärprävention) sowie kulturelle und ethische Ziele. Er übt seine Arbeit "ambulant" aus, das heißt, dass die Schwestern verschiedene Veranstaltungen wie Parties, Workshops, Gruppentreffen, Demonstrationen, Trauermärsche und kulturelle Veranstaltungen besuchen und in "Szene"-Lokalen erscheinen, um dort zu arbeiten, wo sich die Zielgruppen am besten ansprechen lassen. Die internationale Schwesternschaft (The International Order of The Sisters Of Perpetual Indulgence) verfolgt jedoch keine religiösen Ziele oder Anschauungen. ManifestationZeremonien und RitualeSelbstverständnisHausStatusGeschichteArbeitsweise und StrukturInternationales KonklaveDie Schwestern im deutschsprachigen EuropaWeblinksVerwandte Themen
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