Sasori - ScorpionSasori - Scorpion ist ein japanischer Spielfilm von Regisseur Shunya It? aus dem Jahr 1972 und der erste Teil einer sechsteiligen Serie, die auf dem erfolgreichen Manga von T?ru Shinohara basiert. Der von den Toei-Studios produzierte Frauengefängnisfilm zählt zum japanischen Sexploitationkino, genannt Pinku eiga , einer anspruchsvollen Softporno-Variante, die Sex und Gewalt mit einer weiblichen Identifikationsfigur verband. Toeis bedeutendster Exploitationstar der hauseigenen Pinky Violence-Filme , einer härteren Abart der Pinku eiga -Streifen, wurde Meiko Kaji, die von den Nikkatsu-Studios abgeworben werden konnte. Die Schauspielerin, die mit der Filmreihe zum Leinwandstar avancierte, sang auch das von Shunsuke Kikuchi komponierte Titellied Urami Bushi (deutsch: "Lied des Grolls"), welches später auch in Quentin Tarantinos Kill Bill zu hören war. HandlungDie junge Nami Matsushima verliebt sich in den Drogenfahnder Sugimi, der sie als Spitzel in einen Yakuza-Club einschleust. Nami soll, so der Plan des Polizisten, illegale Handelsrouten für Drogengeschäfte erkunden, wird jedoch bald enttarnt und von Mitgliedern der Bande misshandelt und später vergewaltigt. Zu ihrer größten Enttäuschung muss sie feststellen, dass sie von ihrem ehemaligen Liebhaber verraten wurde, der sie der Karriere wegen hintergangen hat; des Weiteren entpuppt er sich als Komplize vom Yakuza-Boss. Entwürdigt, verletzt und enttäuscht versucht sich Matsushima an Sugimi zu rächen, wird jedoch nach einem gescheiterten Mordversuch überwältigt und schließlich zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis für Frauen verurteilt. Drei Jahre später startet Nami Matsushima, Gefangene Nummer 701, die von allen nur "Sasori" - der Skorpion genannt wird, mit ihrer Mitinsassin Yuki einen erfolglosen Ausbruchversuch aus dem Frauengefängnis. Die beiden Flüchtenden werden bald gestellt und wieder dem "härtesten Zuchthaus Japans" überführt. Als Reaktion auf den Fluchtversucht führt die Gefängnisleitung Kollektivstrafen ein und rationalisiert zunächst die Abgabe von Lebensmitteln. Matsushima und Yuki werden hingegen gefoltert. Beide finden sich gefesselt auf dem Boden einer Einzelzelle wieder, wo sie von einigen Mitgefangenen drangsaliert und von selbstgerechten, sadistische Aufsehern misshandelt werden. Aufgrund ihrer Hartnäckigkeit und ihrem großen Willen erleidet Matsu, im Gegensatz zu ihrer ebenfalls in Einzelhaft befindlichen Gefährtin, alle Qualen und Erniedrigungen, die sie eigentlich brechen sollen. Sie redet nur sehr selten und kämpft gegen ihre innere, unbändige Wut für ihre Rache an Sugimi, der inzwischen zum Leiter der Drogenfahndung aufstieg. Ein Yakuza-Boss beobachtet im Auftrag von Sugimi Matsushima im Gefängnis und macht sie - aufgrund ihres ungewöhnlichen Verhaltens - bald als potentielle Gefahr aus, derer er sich durch die Mitgefangene Katagiri entledigen will. Katagiri soll Matsu töten. Matsu wird nach Ausschreitungen verfeindeter Häftlinge, in die sie involviert war, wieder in Einzelhaft mit einem weiblichen Polizeispitzel, Kito, genommen. Der Gefängnisdirektor erhofft sich so sie endlich zum Reden zu bringen, doch nachdem auch dieses Vorhaben misslingt folgen erneute Kollektivstrafen. Alle Gefangenen werden zum Arbeitsdienst herangezogen, wo sie unter Aufsicht stundenlang Löcher in den steinigen Boden buddeln und wieder zuschütten müssen. Die körperlich sehr anstrengende Tätigkeit schürt neben den Hass auf Matsu, auch eine regelrechte Unruhe in deren Verlauf es zu einer Revolte gegen die Aufseher mit Toten auf beiden Seiten kommt. Mit Waffen überwältigter, zum Teil auch toter Wärter, gelingt es den inhaftieren Frauen drei ihrer Peiniger als Geisel zu nehmen und sich in einem Lagerhaus zu verschanzen. Die allgemeine Unruhe nutzt auch Katagiri aus und schießt mit einem erbeuteten Gewehr auf Matsu, trifft jedoch nur ihre Fluchtgefährtin Yuki, die sich mutig zwischen Matsu und der Schützin entgegenstellt. Yuki verstirbt an den Folgen ihrer Verletzungen, kann ihrer Freundin aber noch den Namen der Schützin mitteilen: Katagiri. Im umstellten Lagerhaus entpuppt sich derweil Otsuka als Rädelsführerin von etwa 60 Frauen, darunter auch Katagiri, die neben Essen und besseren Haftbedingungen auch Nami Matsushima im Austausch gegen die Geiseln fordern. Der Gefängnisdirektor ist jedoch nicht gewillt auf die Erpressung der Geiselnehmerinnen einzugehen, zögert jedoch nicht ihnen Matsu auszuliefern, die im Lagerhaus ein weiteres Märtyrium erleidet. Sie wird mehrfach von Otsuka und ihrem Gefolge misshandelt, deren aussichtslose Lage man auf Matsu zurückführt. Nachdem die Gruppe ein wenig zur Ruhe gekommen ist, versucht Katagiri Matsu zu verbrennen, wird jedoch von der aufgebrachten Gruppe daran gehindert, die in Katagiri eine Verräterin sieht, die sie allesamt verbrennen will. In diesem Moment stürmen die Wärter den Lagerraum, es kommt zu einem Feuergefecht mit allgemeinen Tumulten. In diesem Durcheinander entzündet Matsu ein Feuer, dass sich rasch zu einem größeren Brand entwickelt und die gefangene Katagiri erreicht, die so qualvoll verbrennt. Matsu selbst gelingt die Flucht. Als schwarzgekleidete "Sasori" startet sie in der Freiheit ihren Rachefeldzug und tötet zunächst einige Yakuza Mitglieder, die sie einst schlugen und vergewaltigten, sowie deren Chef, Yakuza-Boss Takenaka. Ihrem letzten Opfer, Sugimi, lauert sie im Polizeihauptquartier auf und tötet ihn mit mehreren Messerstichen auf dem Dach des Gebäudes. In der letzten Einstellung des Films sieht man sie wieder als Inhaftiere durch einen Zellentrakt des Frauengefängnisses wandern. ProduktionsnotizenKritikenWeblinks zum Thema Sasori - ScorpionVerwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Sasori - Scorpion" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sasori+-+Scorpion&action=history
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