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Zurück zum Haupttext "Prinz Albert" Prinz Albert: ProblemeInsbesondere bei Piercingschmuck mit zu dünnem Stabdurchmesser (unter 3–4 mm) besteht bei ungünstiger mechanischer Belastung die Gefahr des Herausreißens bzw. des Schneidedrahteffekts oder (auf Dauer) des (langsamen) Auswanderns des Schmuckstückes. Dabei wird die Eichel auf der Unterseite vom Stichkanal bis zur Harnröhrenöffnung vollständig durchtrennt, was zu einer - in diesem Fall unfreiwilligen - Subinzision führt. In diesem Fall ist eine sofortige operative Korrektur notwendig. Gelegentlich können beim Geschlechtsverkehr Schmerzen beim Sexualpartner hervorgerufen werden. Auch dies ist meist durch Piercingschmuck mit zu geringer Materialstärke begründet. Wird bei einem Träger des Intimschmucks Fellatio ausgeführt, kann dies beim Ausführenden zu Schäden an den Zähnen führen. Zur Sicherheit sollte das Schmuckstück daher vor der Durchführung von Fellatio entfernt werden. Beim Urinieren kommt es häufig zu mäßiger bis starker Tropfenbildung, was meist nicht durch den Stichkanal hervorgerufen, sondern dadurch verursacht wird, dass der Urin am eingesetzten Schmuck entlangfließt (Adhäsion) und nach unten abtropft. Dieser Effekt kann durch Form und Größe des Schmucks oder durch Drehung des Penis beeinflusst werden. Eine Alternative kann ein Surface Bar sein: dieser kann auch in kleinen Drahtstärken getragen werden und beeinflusst das Urinieren kaum. Trotz eines Prinz Albert-Piercings kann ein Kondom verwendet werden, jedoch muss darauf geachtet werden, dass der Schmuck nicht verkratzt ist, beispielsweise durch das Einsetzen mit einer Zange. Ähnliche Themen:
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