Praline (Zeitschrift)praline ist eine vom ungarischen Verlag GLM publizierte wöchentlich erscheinende Erotik-Zeitschrift. Die Zeitschrift erscheint jeweils donnerstags zu einem Preis von 1,80 Euro. Von 1954 bis 2006 gehörte die Zeitschrift zur Bauer Verlagsgruppe. Der Titel wird seit dem 12. Oktober (Ausgabe 42/2006) vom deutschen Verleger Robert Gabor, Chef des Verlages GLM, nahtlos weiterproduziert . Weitere Publikationen von GLM sind u.a. "Oho", "ER" , "Genial obszön", "Frech und Frivol", "40 plus" und weitere. Das Copyright für den gesamten Inhalt liegt bei der Bauertochter Inter Publish GmbH , Rastatt. Die Webseite praline.de gehört zur Verlagsgruppe Bauer. InhalteInhaltlich beschäftigt sich das bilderreiche Boulevardblatt mit Sex und Erotik . Titelbeiträge lauten beispielsweise "Tabulose Paare verraten. Die geilsten Orgasmus- Tricks" (33/2006) oder "Hier sexeln die Deutschen am schärfsten" (29/2006). Auf Fotografien sind primäre Geschlechtsmerkmale retuschiert und sexuelle Handlungen nur angedeutet. Kritiker sehen die Zeitschrift als belanglose, unseriöse Schmuddel -Postille. Die praline gilt als das Schmuddelblatt schlechthin, "Jeder kannte sie, nur gekauft hat sie natürlich niemand." GeschichteDas Blatt wurde 1954 als Unterhaltungszeitschrift mit dem Schwerpunkt Reisen auf den Markt gebracht (für Heim und Mode, Reise und Unterhaltung ) "als Billigantwort auf die illustrierten Dickschiffe Quick, Stern und Revue". 1975 erreichte die praline über eine Million Verkaufsexemplare. Nach der Wendezeit 1990 wurde die Zeitschrift vor allem im Osten Deutschlands gelesen. Die fallende Auflage stieg noch einmal von 704.833 Exemplaren (IV/1990) um 37,1% auf 965.562 Exemplare (I/1991). Mitte der 1990er Jahre hatte das Blatt jedoch nur noch eine wöchentliche Auflage von etwa 431.000 Exemplaren, die bis zum Jahr 2000 weiter auf etwa 200.000 Exemplare fiel. 2001 erschien die Zeitschrift nach der Ausgliederung wegen Imageproblemen bei der Bauertochter Inter Publish GmbH in Rastatt. Die Redaktion Intermedia Content KG befand sich wie Bauer jedoch weiterhin in Hamburg. Seit 2003 wurde der angeschlagene Zeitschriftentitel nicht mehr von der Bauer-eigenen Rubin KG in Hamburg produziert, in der die etwa 30 Beschäftigten noch Tarifverträge und einen Betriebsrat besaßen. Im Herbst 2005 erreichte das Blatt nur noch 66.464 Käufer wöchentlich. Nach dem dritten Quartal 2005 meldete Bauer praline und die Titel das neue Wochenend
und Blitz-Illu
bereits bei der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. ab. Nach dem Einbruch der Leserzahl beschloss Bauer, das Blatt Anfang Oktober 2006 einzustellen. Sexzeitschrift "praline" wird eingestellt
, Focus MitarbeiterDie FDP-Politikerin und Europaabgeordnete Silvana Koch-Mehrin widmete sich seit 2004 in einer Kolumne des Blattes jede Woche einer Leserfrage zur EU. In einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel sagte sie zu ihrer Mitarbeit: "Alle Deutschen, die älter als achtzehn sind, haben das Wahlrecht. Es ist für die Politik deshalb wichtig, alle Schichten der Gesellschaft anzusprechen. Nicht alle schauen Sender wie Phoenix, wie die Einschaltquoten zeigen ". Zuvor hatte bereits der FDP-Politiker Dirk Niebel die Kolumne "Mit Niebel und Praline raus aus der Arbeitslosigkeit" gestartet, was auf Widerspruch in der FDP-Fraktion stieß. Bauer richtete Niebel vor der Bundestagswahl 2005 die Webseite www.raus-aus-der-arbeitslosigkeit.de ein ("Arbeitslos? Wir helfen Ihnen! Eine Initiative der praline"). Zu den ständigen Mitarbeitern gehören 2006 Lotto King Karl und Isabel Golden (Venus Award 2002). TriviaBei der Zerschlagung von KirchMedia 2002 lehnte der Medienunternehmer Haim Saban einen vom bayrischen Wirtschaftsminister Otto Wiesheu angeregten Kauf durch ihn und seinen Konkurrenten Bauer ab. Seine Begründung lautete, Sexheftchen wie praline oder Wochenend seien nicht sein Niveau. WebseiteWeblinksVerwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Praline (Zeitschrift)" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Praline+%28Zeitschrift%29&action=history
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