Pin-upEin Pin-up ist das üblicherweise in erotischer Pose dargestellte Bild einer Frau , das an Wände geheftet wird. Diese Form der weiblichen Darstellung war und ist besonders bei Soldaten beliebt. UrsprungÜbersetzt man den englischen Begriff to pin up (= anheften), kommt man dem Wesen der Pin-up-Bilder näher. Denn das Typische der Pin-ups ist, dass sie häufig an die Wand geheftet werden, zum Beispiel abgebildet auf einem Kalender oder auf einem so genannten Centerfold , einem ausfaltbaren Bild in der Mitte einer Zeitschrift oder eines Magazins. FormInhaltlich sind auf den Bildern hübsche, junge Frauen in verschiedenen Posen zu sehen. Meist haben diese Bilder erzählende, sentimentale, romantische oder patriotische Aspekte. Sie zeigen Szenen des Alltagslebens der Mädchen, in denen ihnen manchmal kleine Missgeschicke passieren. Die Szenen sind häufig erotischer Natur, aber eher andeutend als enthüllend. Selbst wenn man scheinbar Einblicke bekommt (z.B. unter einen vom Wind empor gehobenen Rock), sind diese der Fantasie des Betrachters überlassen und bilden nichts wirklich deutlich ab. Normalerweise sind die Pin-up-Girls bekleidet, es gibt auch ganz oder teilweise nackte Mädchen auf den Bildern, aber diese sind nicht die Regel. Der ganze Bereich der Pin-up-Art ist geprägt von der Tatsache, dass es sich bei den Bildern so gut wie immer um Auftragsarbeiten handelt, die z.B. für große Kalenderverlage wie Brown and Bigelow gefertigt wurden. Die angestellten Künstler malten die Bilder nach Vorgaben und Wünschen ihrer Auftraggeber und waren daher weniger frei in der Gestaltung der Pin-ups. Auch die relative Harmlosigkeit der Bilder in sexueller Hinsicht resultiert vorwiegend zum einen aus den jeweiligen zeitgenössischen Zensurregeln, zum anderen aus den Vorstellungen der Verlage, die ihre Produkte so populär wie möglich gestalten wollten, um sie gut und gewinnbringend vermarkten zu können. Die Künstler malten die Pin-ups als Reproduktionsvorlagen oft in Öl auf Leinwand oder Karton, manche benutzten auch Pastell oder Gouache. Meistens waren die naturalistisch gestalteten Pin-up-Girls auf bestimmten Formaten gemalt (Gil Elvgren malte für Brown and Bigelow alle Arbeiten in den Abmessungen 76 cm × 61 cm), weil sie für den Nachdruck einheitlich sein sollten. Oft wurden einzelne Motive auch mehrfach, in veränderter Form oder von einem anderen Künstler teilweise übermalt oder noch einmal in einem anderen Zusammenhang benutzt, denn die Eigentumsrechte der Bilder besaßen in der Regel die Auftragsfirmen, die diese nicht als Kunst betrachteten und sparsam mit den vorhandenen Motiven umgingen. GeschichteNose ArtSonstigesKategorienBekannte Pin-up-Künstler/-innen (Auswahl)LiteraturWeblinksIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Pin-up" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Pin-up&action=history
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