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Zurück zum Haupttext "Phimose" Phimose: BehandlungFür die Behandlung der Phimose stehen nach heutigem medizinischen Stand mehrere Möglichkeiten der Behandlung offen, deren Auswahl auch von Art und Ausprägung der Phimose abhängig sind. Beide Hauptverfahren haben Vor- und Nachteile, was angesichts des Objekts der Maßnahme zu teilweise heftigem Disput zwischen Befürwortern und Gegnern der Beschneidung führt. Alle Konsequenzen (sowohl direkte med. Folgen als auch mögliche spätere psychische Folgen) umfassende Langzeitstudien liegen noch nicht vor, so dass diese Frage -abgesehen von klaren medizinischen Indikationen- noch nicht abschließend geklärt werden kann: Nichtoperative BehandlungSie beinhaltet die Dehnung der Phimose oder das Lösen der Verklebung durch vorsichtiges Verschieben der Vorhaut, soweit dies schmerzfrei und ohne Widerstand möglich ist, unter Aufbringen kortisonhaltiger Salbenpräparate. Diese Maßnahme wird über einen längeren Zeitraum durchgeführt und ist bei sachgerechter Durchführung nebenwirkungsarm; insbesondere beinhaltet sie keinen schwer reversiblen Eingriff. Die Erfolgsrate bei der konservativen Behandlung von Phimosen mit Salbenpräparaten liegt nach den aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie zwischen 50 % bis 75 %. Bei mangelndem Erfolg kann eine operative Korrektur durchgeführt werden. In Fällen von symptomatischen Phimosen, also Vorhautverengungen mit Beschwerden und Vorhautverengungen mit Folgeerkrankungen, wie z. B. Eichel- oder Harnwegsinfekten, wird eine operative Therapie ohne vorherigen konservativen Therapieversuch empfohlen. Operative BehandlungEine operative Behandlung beseitigt die Phimose mit hoher Erfolgsrate umgehend. Jedoch beinhaltet sie ein Risiko für Komplikationen (1,4 % - 3 % ) und bewusste oder unbewusste Operationstraumata. Über den idealen Zeitpunkt einer Operation beim Kind gibt es unterschiedliche Ansichten. Die aktuelle Tendenz zeigt eine abwartende Haltung. Aktuell empfehlen viele Mediziner eine Operation erst zwischen dem 8. und 10. Lebensjahr, da viele Phimosen bis dahin sich noch weiten. Auch kann die Zeit genutzt werden, um zuerst eine nicht-operative Behandlungsalternative durchzuführen. Es können zwei generelle operative Vorgehensweisen unterschieden werden:
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