Zurück zum Haupttext "Phimose"

Phimose: Auswirkungen

Eine Phimose durch Verklebung des inneren Vorhautanteils im Kindesalter ist meist problemlos und löst sich bis zur Pubertät von selbst.

Folgen der Vorhautverengung können die Ansammlung von Smegma, daraus resultierend Hygieneprobleme und häufige Entzündungen der Eichel sein. Bei besonders ausgeprägter Phimose kann die Harnentleerung erschwert sein, da der Urin beim Harnlassen nicht ungehindert durch die verengte Vorhautöffnung abfließen kann und sich zunächst unter der Vorhaut staut, die Vorhaut bläht sich dabei ballonförmig auf. Schmerzen bei der Erektion sind ebenfalls mögliche Folgen unbehandelter, bis in die Pubertät bestehender Vorhautverengungen. In manchen Fällen treten aufgrund der Phimose Probleme wie wiederkehrende Entzündungen der Eichel und/oder der Vorhaut auf, die ebenfalls die Narbenbildung und damit die zunehmende Verengung der Vorhaut begünstigen. Daher wird bei derartigen Komplikationen eine Kontrolle durch den Kinderarzt bzw. Urologen empfohlen.

Bedenken, das bei Phimose nicht oder nur schwer entfernbare Smegma könnte zu einem erhöhten Risiko für Penis- oder Gebärmutterhalskrebs beitragen, werden durch viele Untersuchungen gestützt, die Faktenlage ist jedoch noch nicht abschließend beurteilbar. Eine Zirkumzision als Prophylaxe gegen Penis- oder Gebärmutterkrebs ist keine sinnvolle Behandlungsoption .

Ähnliche Themen:

Verwandte Themen

Zurück zum Haupttext "Phimose"

Index: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Phimose" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Phimose&action=history