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Penis: Andere Säugetiere

Den größten Penis im Tierreich hat mit über zwei Metern Länge der Blauwal. In der Tierwelt fallen Penisse sehr unterschiedlich aus. Prinzipiell unterscheidet man zwei Bautypen:

  • kavernöser Penistyp
  • fibroelastischer Penistyp

Beim kavernösen Penistyp (wie beim Menschen) ist reichlich Schwellkörpergewebe vorhanden (zum Beispiel Pferde).

Beim fibroelastischen Penis (zum Beispiel Paarhufer) sind die Schwellkörper nur gering entwickelt und mit reichlich Bindegewebe durchsetzt. Bei diesem Typ ist der Penis im Ruhezustand s-förmig gebogen (Flexura sigmoidea) und bei der Erektion wird er durch den Bluteinstrom gestreckt. Dadurch verlängert sich der Penis, wird aber kaum dicker.

Bei manchen Säugetieren (Primaten (außer Mensch), Raubtiere, Insektenfresser, Fledertiere) findet sich im Glied ein Penisknochen (Os penis oder Baculum) oder eine Knorpelröhre. Es handelt sich dabei um eine Verknöcherung des Penisschwellkörpers (Corpus cavernosum penis), der Eichelschwellkörper ist dagegen gut entwickelt. Es handelt sich damit um einen Intermediärtyp, der Merkmale beider Grundformen aufweist.

Bei Katzen trägt die Eichel stark verhornte Papillen ("Penisstacheln"). Sie sind länger und härter als die gelegentlich auch beim Menschen auftretenden Hornzipfel. Die Penisstacheln üben bei Katzen einen starken Reiz bei der Begattung aus, der auch für die durch den Geschlechtsakt ausgelöste Ovulation verantwortlich ist.

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