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Peitschenhilfen im Pferdesport

Im Umgang mit Pferden dient die Peitsche zur Kommunikation mit den Tieren ("Reiterhilfen") im Fahrsport und beim Longieren. Dabei wird die Peitsche nur im Ausnahmefall zur Strafe eingesetzt, da das Pferd sonst Angst vor der Peitsche hätte und nicht mehr angemessen reagieren würde. Ordnungsgemäße Peitschenhilfen beim Fahren können nur dann gegeben werden, wenn die Pferde mit Blendklappen ausgerüstet sind, da das Erheben der Peitsche von ihnen eventuell falsch interpretiert werden könnte. Ein individuelles Ansprechen der Pferde wäre nicht möglich.

Es gibt vier verschiedene Peitschenhilfen:

  1. treibende Hilfe - bei der treibenden Peitschenhilfe legt der Fahrer die Peitschenschnur von außen an das zu treibende Pferd dicht hinter dem Kammdeckel (oder Sellette) an und gibt mit den Fahrleinen nach
  2. versammelnde Hilfe - während der Peitschenhilfe hinter dem Kammdeckel nimmt der Fahrer vermehrte Verbindung zu den Mäulern auf - danach wird die Hand wieder leicht
  3. verwahrende Hilfe - alleinige Peitschenhilfe hinter dem Kammdeckel dient zur Korrektur von Stellung und Biegung des einzelnen Pferdes
  4. strafende Hilfe - wird beim Fahren in der Regel am Bug des Pferdes gegeben, wird im deutschen Fahrsport nicht gelehrt.

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