Patrick Steptoe

Patrick Steptoe (* 9. Juni 1913 in Witney, England; gest. 21. März 1988 in Canterbury) war ein britischer Gynäkologe und ein Pionier auf dem Gebiet der künstlichen Fortpflanzung . Steptoe entwickelte zusammen mit dem Biologen Robert Edwards die In-vitro-Fertilisation (Befruchtung ). Das erste Retortenbaby wurde am 25. Juli 1978 unter dem Namen Louise Joy Brown per Kaiserschnitt geboren.

Steptoe besuchte das King's College in London und promovierte später an der St. George's Hospital Medical School in London im Jahr 1939.

Die Arbeit mit Edwards

1969 wurde Steptoe Vorstand der Klinik für reproduktive Medizin in Oldham. Mit Hilfe der Laparoskopie entnahm er unfruchtbaren Frauen, die sich freiwillig gemeldet hatten, Eizellen. Diese Frauen sahen darin ihre einzige Möglichkeit doch noch schwanger werden zu können. Robert Edwards und sein Assistent Jean Purdy experimentierten mit der Kultivierung und Befruchtung der Eizellen. Die Embryonen wurden später von Steptoe in die Gebärmutterhöhle zurücktransferiert. 1978 hatten sie letztlich Erfolg mit der Geburt von Louise Joy Brown. Obwohl die Experimente sehr viel Kritik ernteten, war es nun auch für andere Kliniken möglich, einen künstliche Befruchtung durchzuführen. Durch diese Weiterentwicklung wurde für viele Paare die Möglichkeit geschaffen, dass sie doch noch Kinder haben können. 1980 gründeten sie die die Bourne Hall Clinick in Cambridgeshire, da aufgrund der stetig steigenden Nachfrage, die ursprüngliche Klinik zu klein war. Steptoe war bis zu seinem Tod Vorstand der Klinik.

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