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Zurück zum Haupttext "Müller-Gang" Müller-Gang: Männliche SexualdifferenzierungIm Rahmen der männlichen Sexualdifferenzierung wird von den Sertoli-Zellen der fetalen Hoden das Anti-Müller-Hormon (AMH) gebildet. Dabei handelt es sich um ein Proteohormon, das die Rückbildung der Müller-Gänge bewirkt. Übrig bleibt normalerweise nur noch der Urticulus prostaticus. Fehlt das Hormon oder wird seine Bindung an den entsprechenden Rezeptor verhindert, kommt es neben der Entwicklung typisch männlicher Sexualmerkmale gleichzeitig zur Ausbildung jener Strukturen, die bei der weiblichen Sexualdifferenzierung aus dem Müller-Gang entstehen. Dies wird als Müller-Gang-Persistenzsyndrom bezeichnet. Ähnliche Themen:
Verwandte ThemenZurück zum Haupttext "Müller-Gang" Index: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Müller-Gang" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=M%FCller-Gang&action=history
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