Monster (Film)

Monster ist ein US-amerikanischer Kinofilm aus dem Jahr 2003, der auf der wahren Geschichte der Mörderin Aileen Wuornos basiert. Die Hauptrolle spielt die südafrikanische Schauspielerin Charlize Theron, die für ihre Darstellung mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet wurde, darunter 2004 der Oscar als Beste Hauptdarstellerin .

Handlung

Ende der 1980er Jahre hat Aileen Wournos wieder mal kein Geld, also geht sie als Prostituierte arbeiten. Sie ist deprimiert und hängt in den Bars der Stadt ab. Hier lernt sie eines Nachts Selby kennen. Selby wurde von ihren Eltern zu einer strenggläubigen Tante nach Florida geschickt, um dort von ihrer Homosexualität "geheilt" zu werden.

Eine anfängliche Freundschaft entwickelt sich immer mehr zu einer Liebschaft zwischen den beiden Frauen. Da Aileen aber weiterhin keinen anderen, "anständigen" Job findet, arbeitet sie weiter als Prostituierte. Als sie eines Tages von einem Freier vergewaltigt und geschlagen wird, erschießt sie ihn in Notwehr. Dieser "Mord" ist der erste in einer ganzen Reihe von noch folgenden. Bei einem weiteren Freier erkennt sich Aileen in der Situation des ersten Mordes wieder und erschießt ihn. Schließlich werden die Morde die Geldquelle des Paares. Eines Tages wird Aileen verhaftet. Bis dato hat sie sechs Männer ermordet. Sie wird nach ihrer Gerichtsverhandlung, in der sie immer wieder beteuert, alle Opfer hätten sie vergewaltigen wollen, zum Tode verurteilt.

Hintergrund

Der Film basiert auf der Geschichte der Serienmörderin Aileen Wuornos . Sie hatte in ihrer Gerichtsverhandlung im Jahr 1992 die Morde an sechs Männern gestanden. Ein siebter Mord konnte ihr nicht nachgewiesen werden. Wuornos wurde am 9. Oktober 2002 in Florida hingerichtet.

Sowohl das Leben als auch die Hinrichtung Wuornos' war Gegenstand mehrerer Filme und Fernsehsendungen. Der Dokumentarfilmer Nick Broomfield drehte zwei Filme über sie:

  • Aileen Wuornos : The Selling of a Serial Killer (1992)
  • Aileen: Life and Death of a Serial Killer (2003).

Weiterhin entstand im Jahr 1992 ein Fernsehfilm unter dem Titel "Overkill: The Aileen Wuornos Story" (Regie: Jean Smart)

Kritiken

Im Zusammenhang mit dem Film wurde vor allem die Darstellung von Charlize Theron besonders gelobt. So schrieb beispielsweise die Zeitschrift Stern: "Aufwühlend und beeindruckend!" . In dem Branchenblatt Blickpunkt Film lautet die Meinung: "Mit der unter die Haut gehenden Performance von Charlize Theron als Serienkillerin überzeugt der Film in jeder Hinsicht."

Peter Travers schrieb in Rolling Stone vom 23. Dezember 2003, die Darstellung von Charlize Theron mache das Sehen des Films zu einer Erfahrung, die man "nicht vergessen würde" . Er meinte jedoch auch, die Regisseurin Patty Jenkins sei zu sehr bemüht gewesen, eine Rechtfertigung für das Verhalten von Aileen Wuornos zu finden.

Auszeichnungen

Literatur

Weblinks

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