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Männchen: Wachstumsrate des auffälligen Merkmals

In Untersuchungen der Universität von New Mexico bei insgesamt 284 Tierarten mit unterschiedlichen Formen von männlichem Körperschmuck, fanden Forscher in Bezug auf die Wachstumsrate des auffälligen Merkmals heraus, dass bei fast allen Tieren die Wachstumsrate des "Körperschmuckstücks" (z.B. Schwanzfedern, Geweihe, Kehlsäcke) deutlich über der durchschnittlichen Wachstumsrate des übrigen Körpers liegt. Somit investieren Männchen einen bedeutenden Teil der Nährstoffe nicht in das Körperwachstum insgesamt, sondern ausschließlich in die Ausprägung des auffälligsten Körpermerkmals. Dabei mache es keinen Unterschied ob das Körperschmuckstück als reine Verzierung (Schwanzfedern) oder als Waffe (Geweih) dient. Nach Untersuchungen der Forscher sei die Größe des Körperschmucks wichtiger als die Gesamtgröße des Individuums, da das Männchen mit einem größeren Merkmal dem Weibchen auch mehr Ressourcen insgesamt signalisiere.

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