Lubrikationsmangel

Lubrikationsmangel ist der sexualwissenschaftliche Ausdruck für den Mangel an Scheidenflüssigkeit. Lubrikationsmangel ist eine sexuelle Funktionsstörung der Frau , die durch mangelnde oder fehlende Absonderung von Transsudat während des Geschlechtsverkehrs gekennzeichnet ist. Koitusschmerzen oder Vaginismus sind nicht selten unangenehme Folge. Mögliche Gründe können sein: Störung der Erregungsphase infolge hormoneller Störungen (Östrogenmangel ) z.B. bedingt durch Wechseljahre oder infolge psychischer Hemmungen. Ersteres ist in der Regel mit medizinischen Präparaten behebbar, bei letzterem wird zumeist eine Psycho- oder Sexualtherapie angeraten. Leichte, temporär auftretende Lubrikationsstörungen sind durch die Verwendung von Gleitpräparaten wie Gleitgel oder -öl zumeist einfach auszugleichen.

Literatur

  • Pschyrembel, Wörterbuch Sexualität . Dr. phil. Stephan Dressler, Dr. med. Christoph Zink, Walter de Gruyter Verlag, 2003, ISBN 3-11-016965-7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe (2. Auflage), Hrg. J. W. Dudenhausen, H. P. G. Schneider, G. Bastert, Walter de Gruyter Verlag, 2003, ISBN 3-11-016562-7

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