Labien

Die Labien , eingedeutscht von lat. Labia pudendi (labium = Lippe; pudendum = "Scham "), sind Teil der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane , die in ihrer Gesamtheit als Vulva bezeichnet werden.

Beim Menschen und den anderen Primaten unterscheidet man die Labia majora pudendi (große Schamlippen) und die Labia minora pudendi (kleine Schamlippen). Bei den anderen Säugetieren gibt es nur ein Paar Schamlippen (Labia pudendi oder Labia vulvae ), die den kleinen Schamlippen entsprechen.

Die großen Schamlippen

Die großen Schamlippen (lat. Labia majora pudendi ) verlaufen vom Venushügel (Mons Pubis) bis zum Damm. Sie verdecken Klitoris , Harnröhrenöffnung und Scheideneingang und schützen diese somit (siehe Sexualhygiene ). Die großen Schamlippen enthalten Fettgewebspolster, sind von pigmentierter Felderhaut bedeckt und bei der erwachsenen Frau , im natürlichen Zustand, teilweise mit Schamhaaren bewachsen. Beide großen Schamlippen bilden die Schamspalte (Rima pudendi ), ihre obere Vereinigungsstelle wird als Commissura labiorum anterior , die hintere als Commissura labiorum posterior bezeichnet .

Bei den Nicht-Primaten, bei denen die großen Schamlippen fehlen, werden der obere und untere Schamwinkel (Commissura labiorum dorsalis und ventralis ) und Schamspalte von den, den kleinen Schamlippen des Menschen entsprechenden Labia pudendi (Syn. Labia vulvae ) gebildet .

Die kleinen Schamlippen

Die kleinen Schamlippen (Labia minora pudendi ) begrenzen seitlich den Scheidenvorhof und treffen an der Klitoris (Kitzler ) zusammen. Sie sind dünne, fettfreie, an der Außenseite stark pigmentierte Hautfalten aus mehrschichtigem Plattenepithel. Die Innenseiten sind wenig pigmentiert, unverhornt und enthalten Talgdrüsen. Die kleinen Schamlippen laufen vorne in je zwei Falten auseinander, wobei die vordere Falte sich mit der Gegenseite zur Kitzlervorhaut (Präputium clitoridis ) vereinigt. Die jeweils hintere Falte endet als Kitzlerzügel (Frenulum clitoridis ) direkt an der Clitoris.

Bei den meisten Säugetieren ist die Vorhaut des Kitzlers mit dessen Eichel (Glans clitoridis ) verwachsen, bei Pferden und Hunden umgibt das Präputium clitoridis ein Grübchen (Fossa clitoridis ), in dem die Eichel des Kitzlers freiliegt .

Bezeichnungen

Merkmale

Manipulationen und Veränderungen

Weblinks

Verwandte Themen

Index: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Labien" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Labien&action=history