Klaus TheweleitKlaus Theweleit (* 7. Februar 1942 in Ebenrode, Ostpreußen - heute Nesterow, Russland) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler, Kulturtheoretiker und Philosoph (wobei er sich öfters gegen die Bezeichnung als "Philosoph" gewehrt hat). LebenTheweleit wurde 1942 in Ostpreußen geboren. Er studierte Germanistik und Anglistik in Kiel und Freiburg. Von 1969 bis 1972 arbeitete er als freier Mitarbeiter für den Südwestfunk. Seine Promotion über die "Freikorpsliteratur und den Körper des soldatischen Mannes" von 1979 war die Grundlage für das Buch Männerphantasien , einer Untersuchung des faschistischen Bewusstseins und der soldatischen Prägung des Ich, mit dem Theweleit bekannt wurde. Er untersuchte soldatische und faschistische Literatur und stellte die - immer wieder aktuelle - Frage, wie ein Mensch zu einem Nazi oder einem tötungsbereiten Soldaten werden könne. Theweleit lebt in Freiburg, ist als freier Autor tätig und hat Lehraufträge in Deutschland, den USA, der Schweiz und Österreich. Er lehrt am Institut für Soziologie der Universität Freiburg im Breisgau und an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Seit 1998 ist er Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. 2003 erhielt er den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay. Werke (Auswahl)
CDsWeblinksVerwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Klaus Theweleit" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Klaus+Theweleit&action=history
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