KastrationUnter einer Kastration (lat.: castrao , castratus für schwächen, berauben, entnehmen, entkräften) wird üblicherweise die operative Entfernung der Geschlechtsdrüsen verstanden. Als Kastration wird auch die Zerstörung der Hoden , zum Beispiel durch ionisierende Strahlung (benötigt wird eine Gesamtdosis von ca. 10-12 Gray), oder die Unterdrückung der Hormonproduktion durch Pharmaka ("chemische Kastration" beispielsweise durch Cyproteronacetat) bezeichnet. Bei Menschen ist die Verwendung des Begriffes "Kastration" bei Frauen nur umgangssprachlich üblich. In der Medizin ist darunter eine Entfernung der Eierstöcke zu verstehen (Ovariektomie). In der Tiermedizin ist der Ausdruck auch für weibliche Tiere üblich. FolgenEine Kastration ist in jedem Fall ein schwerwiegender Eingriff mit weitreichenden Folgen für Menschen oder Tiere, sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes.
Am schwerwiegendsten ist der Eingriff, wenn er vor der Pubertät vorgenommen wurde. Die Folgen bei einem Knaben sind beispielsweise:
Bei Kastration im Erwachsenenalter bleiben diese Wirkungen aus, aber es kann kommen zu
Die Kastration von Frauen (Ovariektomie) durch operative oder radiologische Ausschaltung der Eierstöcke beziehungsweise ihrer Funktion wirkt sich genauso stark aus, allerdings mit anderer Ausprägung. Möglicherweise erwünschte Folgen einer Kastration
Medizinische Anwendung beim ProstatakrebsHistorischesRechtKastration in heutiger ZeitTiereVerschnitteneVerwandte ThemenWeblinksVerwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Kastration" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kastration&action=history
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