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Japanische Pornografie: Religion und Pornographie

Religionen sind in Japan kein wichtiger Faktor, weder bei der Regulation der Pornographie noch bei der Definition, was als unmoralisch gilt. Das wird anstelle dessen durch den allgemeinen Konsens definiert. Die Ursache liegt in der vollendeten Trennung von Religion und Staat schon vor der Ausbreitung der Pornografie.

In der Edo-Zeit beschränkte das Tokugawa-Shogunat religiöse Aktivitäten auf die Organisation von Zeremonien, wie Begräbnisse und Hochzeiten, weil in der Sengoku-Zeit Religionen wie Buddhismus und Christentum als ideologischer Rückhalt für Rebellionen gedient hatten. Das Shogunat erkannte die Gefahr des religiösen Fanatismus und verhinderte die Beteiligung religiöser Führer an der Politik.

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