IntimitätIntimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Intimität herrscht in der Intimsphäre - einem persönlichen Bereich, der durch die Anwesenheit ausschließlich bestimmter oder keiner weiteren Personen definiert ist und Außenstehende nicht betrifft. Die Intimsphäre und damit die Intimität wird durch Indiskretion verletzt. Eine Verletzung der Intimität kann Personen seelisch labilisieren. Besteht körperliche Nähe oder eine (meist emotionale) Berührung, spricht man von körperlicher Intimität . In der Alltagssprache bedeutet demgegenüber Intimität oft nur Sexualkontakt , der aber, z.B. als Quickie , durchaus keine tiefste Vertrautheit bedeuten muss. Körperliche IntimitätKörperliche Intimität ist die körperliche Nähe oder Berührung meist zwischen zwei Personen. Sie dient dem Ausdruck der Sympathie und auch der Empathie.Von der Intensität her kann man diese Intimitäten folgendermaßen reihen: Nähe, Blickkontakt, Körperkontakt an den Armen, im Gesicht und am Kopf, an den Geschlechtsteilen und der Geschlechtsverkehr . Man kann die körperliche Intimität in körperliche Nähe, in emotionale körperliche Intimität (mipen) und in sexuelle Intimität aufgliedern. Der Beweggrund für die körperliche Nähe ist entweder die gesuchte Nähe oder - nicht zielführende - Umstände wie zum Beispiel Platzmangel, Bequemlichkeit, Stabilität (z. B. in Fahrzeugen). Körperliche Nähe ist manchmal nicht zu vermeiden (Verkehrsmittel, Gastronomie u. a.). Die körperliche Nähe kann als unangenehm empfunden werden (Distanzverhalten). Die sexuelle und die emotionale Berührung inkludieren jeweils die körperliche Nähe. Emotionale körperliche Intimität
Eine Partnerschaft ohne partnerschaftliche Liebe , zum Beispiel Freundschaft, kann auch körperliche Intimitäten aufweisen. Das Vorkommen ist weltweit stark different: Im westlichen Kulturkreis ist es eher üblich, dass sich Frauen bzw. Mädchen untereinander anfassen, als unter Männern bzw. Jungen (letztere möchten vermeiden, dass sie als homosexuell angesehen werden). In anderen Kulturen, besonders in der arabischen und nepalesischen Kultur, halten Männer und Jungen in der Öffentlichkeit selbstverständlich Hände, wobei keine gleichgeschlechtliche Zuneigung angenommen wird. Viele ostasiatische Kulturen lehnen eine solche Intimität - vor allem in der Öffentlichkeit - ab. Sexuelle IntimitätDie sexuelle Intimität ist meist der Ausdruck höchster Zuneigung oder der Lust . Sie findet vor allem in der Liebesbeziehung statt. Sie umfasst zum Beispiel das Petting und den Geschlechtsverkehr . Letzteres wird weithin als die höchste und weitestgehende Form körperlicher Intimität empfunden. Siehe auchVerwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Intimität" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Intimit%E4t&action=history
|
Absenz
Bequemlichkeit
Berührung
Distanzverhalten
Frauen
Frotteurismus
Gastronomie
Geschlechtsverkehr
Händehalten
Intimität
Intimsphäre
Jungen
Kulturkreis
Küssen
Liebe
Liegepositionen
Massage
Platzmangel
Praktiken
Schmusen
Tätscheln
Umarmung
Verkehrsmittel
Vertrautheit
Wangenkuss
Zuneigung
Zärtlichkeiten
|