Hymen: EntwicklungIn den frühen Stadien der fetalen Entwicklung weist die weibliche Vagina keinerlei Öffnung auf. Der Hymen entwickelt sich aus der dünnen Gewebeschicht, die die Vagina vom Sinus urogenitalis trennt, stammt ebenso wie der untere Anteil der Vagina von den Sinovaginalhöckern ab und besteht aus Zellen des Sinus wie der Vagina. Der Hymen öffnet sich normalerweise schon vor der Geburt. Größe und Form desselben unterscheiden sich von Frau zu Frau sehr stark. Einige der üblichsten Formen sind:
Nur in sehr seltenen Ausnahmefällen ist die Vaginalöffnung als eine besondere Form einer Gynatresie völlig vom Hymen verschlossen, was der Mediziner als Hymenalatresie oder Atresia hymenalis (lat.: Hymen imperforatus, engl.: imperforate hymen oder hymenal atresia) bezeichnet. Da in diesem Falle nach Einsetzen der Regelblutung das Menstruationsblut nicht abfließen kann, kommt es hier zur Bildung eines sog. Hämatokolpos oder Hämatometra - die Scheide bzw. die Gebärmutter sind dabei voller Blut - was einen chirurgischen Eingriff erfordert, um eine ausreichend große Scheidenöffnung zu bilden. Ähnliche Themen:Verwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Hymen" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hymen&action=history
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