House of Boys

Unter House of Boys (HOB) versteht man einen Bordellbetrieb, bei dem sowohl Freier als auch Prostituierte Männer sind. Diese Form der Prostitution unterscheidet sich von sogenannten Laufhäusern, die in der Regel der weiblichen Prostitution dienen. Diese Bordelle sind nicht mit Darkrooms und ähnlichen Einrichtungen zu verwechseln, in denen sich Homosexuelle treffen, um Sex miteinander zu haben, ohne dass dafür einer der Beteiligten ein Entgelt verlangt.

HOBs haben oft mehrere Zimmer, teilweise mit Whirlpool, eine Bar und manchmal eine kleine Bühne/Tanzfläche für Striptease und andere Darbietungen. Aufgrund der geringeren Nachfrage befinden sich HOBs eher in größeren Städten.

Die Arbeit im House of Boys unterscheidet sich von der Tätigkeit als Stricher oder selbstständiger Callboy durch die meist rigide Disziplin in den Häusern, den unmittelbren Konkurrenzdruck durch andere Boys und die Verpflichtung, einen Teil des Erlöses dem Betreiber abzugeben.

Spielfilm

Ein Spielfilm mit dem Titel House of Boys ist in Planung (voraussichtlicher Drehbeginn Sommer 2007). Regie führt Jean-Claude Schlim, Mitwirkende sind u.a. Layke Anderson, Udo Kier, Francisco Bosch, Stephen Fry , Marianne Faithfull und vier Mitglieder der Band Frankie Goes to Hollywood.

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