Homosexualität in KolumbienDie Rechte Homosexueller in Kolumbien sind weit entwickelt. LegalitätStrafgesetze gegen homosexuelle Handlungen bestehen in Kolumbien nicht. Homosexuelle Handlungen sind ab einem Schutzalter von 14 Jahren straffrei. AntidiskriminierungsgesetzeKolumbien erlaubt Schwulen den Militärdienst. LebenspartnerschaftenDas Verfassungsgericht Kolumbiens ("Corte Constitucional de Colombia") erklärte am 19. Februar 2007 eine diskriminierende Regelung des Erbrechts für verfassungswidrig. Weitere Rechtsstreitigkeiten werden durch schwule und lesbische Bürgerrechtsbewegung betrieben, um die gleichen Rechte wie die Ehe zu erhalten. Ein Gesetz zur Einführung einer eingetragenen Partnerschaft hat am 15. Juni 2007 den Kongress passiert. Präsident Álvaro Uribe Vélez hatte zuvor bereits angekündigt, das Gesetz zu unterzeichnen. Gesellschaftliche SituationIn den Großstädten Bogotá, Medellin, Cali, Cartagena und Barranquilla gibt es eine große und lebhafte schwul-lesbische Szene. In Bogotá konzentrieren sich die meisten Bars, Discotheken und Clubs auf das Barrio Chapinero im Zentrum Bogotás. Die schwul-lesbische Bewegung befindet sich noch im Aufbau. In der Nationaluniversität gibt es jedoch bereits eine Gruppe, die sich für die Gleichberechtigung einsetzt. Darüber hinaus gibt es seit dem Jahr 2001 die Veranstaltung Ciclo Rosa, die geteilt in ein Kino- und Konferenzprogramm gezielt auf einen Abbau von Diskriminierung hinwirken soll. Siehe auch
Verwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Homosexualität in Kolumbien" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Homosexualit%E4t+in+Kolumbien&action=history
|
|