Homosexualität in AlgerienHomosexualität in Algerien ist gesellschaftlich geächtet. IllegalitätHomosexuelle Handlungen können mit einem Freiheitsentzug von bis zu drei Jahren, sowie einer Geldstrafe von bis zu 10.000 Dinar bestraft werden. Es wird angenommen, dass die Gesetzeslage mit der Vorstellung begründet sei, dass Homosexualität nicht mit dem islamischen Glauben konform gehe. Die Gesetze stehen hier im Kontext mit anderen Gesetzen, wie beispielsweise dem Verbot, die Religion zu wechseln. Laut dem Strafgesetzbuch von 1966 gilt in Algerien:
Vorfälle1994 und 1996 wurde jeweils ein homosexueller Mann von der Groupe Islamique Armé ermordet. Im Jahr 2001 kam es zu einer öffentlichen Steinigung zweier Homosexueller. 2004 bekam der Algerier Ramzi Islam, der aufgrund seiner Homosexualität in seine Heimat verfolgt wurde, Asyl in Großbritannien. Der erste bekannte Versuch einer gleichgeschlechtlichen Hochzeitszeremonie endete am 16. Mai 2005 in einem Hotel mit einem Polizeieinsatz. AntidiskriminierungsgesetzeInfolge der Illegalität bestehen landesweit keine Antidiskriminierungsgesetze. LebenspartnerschaftenInfolge der Illegalität werden homosexuelle Paare staatlicherseits nicht anerkannt. Siehe auch
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