HeteronormativitätHeteronormativität ist ein Konzept aus dem Bereich der Queer Studies und der Queer Theory . Der Begriff wurde zunächst nur als Kritik von Heterosexualität als Norm, und Homosexualität als (krankhafte, unnatürliche etc.) Abweichung benutzt; erst in dem Maße, wie die Queer Theorie sich auch der Gender-Problematik (siehe Transgender ) annahm, wurde er auch auf diese bezogen. Binäres GeschlechtssystemHeteronormativität beschreibt ein binäres ("zweiteiliges") Geschlechtssystem, in welchem lediglich genau zwei Geschlechter akzeptiert sind, und das Geschlecht mit Geschlechtsidentität, Geschlechtsrolle und sexueller Orientierung gleichsetzt:
Verhalten oder Gefühle, welche dieses System destabilisieren könnten, werden in vielen Fällen streng sanktioniert. Außerdem beschreibt Heteronormativität das gesellschaftliche Ordnungssystem Heterosexualität . Diese Ordnung strukturiert nicht nur das Zusammenleben von Menschen, z. B. mit der Untergliederung in Kleinfamilie und der Definitionsmacht von monogamer Liebe und Begehren (Monogamie dabei nicht ausschließlich auf den Sexualakt bezogen), sondern strukturiert die gesamte Vorstellungswelt. (Beispielsweise in Form von binären Denkmodellen wie Mann/Frau , Kultur/Natur usw.) Dieses System lässt keinen Raum für:
IntegrationBegriffs-KritikSiehe auchWeblinksVerwandte Themen
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