Hamburg-Sankt Georg
Sankt Georg ist ein Stadtteil von Hamburg im Bezirk Hamburg-Mitte. GeografieGeografische LageEr wird im Nordwesten durch die Außenalster begrenzt und ist in diesem Bereich durch gemischte Nutzung durch Verwaltungsbauten und kleinere, meist ältere Wohnhäuser geprägt. Die südliche Begrenzung bilden die Gleisanlagen der Bahn nach Lübeck mit nur wenigen Durchlässen zum Münzviertel. Im Westen markieren die Gleise des Hamburger Hauptbahnhofs im Zuge des alten Hamburger Wallrings die Grenze zu Hamburg-Altstadt. Nach Nordosten markiert die Anlage des Krankenhauses St. Georg die Bezirksgrenze nach Hamburg-Nord und dem Stadtteil Hohenfelde. GeschichteDas Viertel verdankt seinen Namen dem nach dem Heiligen Georg benannten Lepra-Hospital, das um 1200 außerhalb der Stadt gegründet worden war. Dem Hospital St. Georg gehörte der Landstreifen zwischen der Straße Koppel und der Außenalster. Hierhin wurden später störende Gewerbe wie Schweinezüchter und Branntweinbrenner abgeschoben. 1564 wurde ein Pestfriedhof angelegt, der als Armenfriedhof weiterbestand. Später stand hier auch der Galgen von Hamburg. Nach dem Bau von Bastionen auf dem Gelände des späteren Krankenhauses St. Georg 1681 war das Viertel in die Stadtfestung einbezogen. Zusammen mit dem Hammerbrook bildete es die Vorstadt St. Georg . Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte St. Georg nicht wirklich den alten Glanz wiederbekommen, den es einmal hatte. Nach 1966 war das Stadtviertel vorübergehend vom völligen Verschwinden bedroht, da Planungen der Neuen Heimat zum Bau des Alsterzentrums den nahezu kompletten Abriss von St. Georg beinhalteten. Erst 1973 wurde dieses Projekt endgültig aufgegeben. Einwohnerentwicklung
Aktuelle EntwicklungSt. Georg ist ein Stadtteil, der viele Probleme mit Drogen- und Menschenhandel hatte. Doch seit circa 1998 ist es wieder schick, in St. Georg zu wohnen. Die Drogenszene um den Hansaplatz wird in umliegende Bezirke verdrängt, und gerade im Bereich um die Lange Reihe steigen die Mietpreise. Auch wird vermehrt Mietwohnraum in Eigentumswohnungen umgewandelt, Nachkriegsbauten werden abgerissen, um Platz für Neubauten mit Eigentumswohnungen zu schaffen. Die multikulturelle, bunte Einwohnerstruktur der letzten Jahrzehnte wird entsprechend durch eine zahlungskräftigere, nicht selten schwule Klientel verändert. Die Bild Zeitung schrieb: "Die Lange Reihe hat sich gemausert. Künstler, Angestellte und Freaks gehen hier shoppen. Abends trifft man sich in einer der Bars oder im Restaurant. Beliebt ist die Straße auch wegen ihrer multikulturellen Vielfalt" . Die bis Ende der 1980er Jahre zahlreich vertretenen kleinen Handwerks- und Gewerbebetriebe sind nach und nach durch schicke Straßencafés und Boutiquen ersetzt worden. Die Lange Reihe zeichnet sich durch ein sehr gemischtes Angebot an Läden und Gastronomiebetrieben aus. Durch die zentrale Lage und ein großes Angebot an preiswerten Hotels und Pensionen ist St. Georg insbesondere für Rucksacktouristen ein beliebtes und empfehlenswertes Reiseziel. PolitikKultur und SehenswürdigkeitenBildungWirtschaft, Infrastruktur und EinrichtungenLiteraturWeblinksVerwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Hamburg-Sankt Georg" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hamburg-Sankt+Georg&action=history
|
Atlantic
Außenalster
Bars
Bastionen
Bieberhaus
Boutiquen
Cosmic
Eigentumswohnungen
Einwohnerstruktur
Erzbistum
Fellner
Freaks
Garden
Gastronomiebetrieben
Geografische
Gewerbebetriebe
Hamburg-Mitte
Hansaplatz
Krankenhauses
Nachkriegsbauten
Pensionen
Rucksacktouristen
Sammlungen
St
Steindamm
Straßencafés
Weltkrieg
|
||||||||||||||||||||||