Gods and Monsters

Gods and Monsters ist ein Kinofilm aus dem Jahr 1998. Er erzählt die Geschichte des Regisseurs James Whale, welcher mit den Filmen Frankenstein und Frankensteins Braut Weltruhm erlangte. Das Drehbuch basiert auf dem Roman "Father of Frankenstein" von Christopher Bram. Die Rolle des James Whale wird von dem britischen Schauspieler Sir Ian McKellen verkörpert.

Handlung

1957: Der britische Regisseur James Whale, welcher durch seine Filme Frankenstein und Frankensteins Braut berühmt wurde, lebt zurückgezogen von der sogenannten "feinen Gesellschaft". Er erlebt Anfeindungen vor allem dadurch, dass er aus seiner Homosexualität nie ein Hehl gemacht hat. Ihm zur Seite steht nur seine Haushälterin Hanna. Seine Zeit verbringt er vor allem mit der Malerei.

An dem Tag, als ein junger Reporter mit James Whale an dessen Swimmingpool ein Interview führt, zeigt sich Whales teilweiser ironischer Witz. Er flirtet ganz offen mit seinem Gegenüber, was diesen zusätzlich verunsichert. Während des Interviews erleidet der Regisseur einen leichten Gehirnschlag.

Nach diesem Gehirnschlag wird sich Whale der Tatsache immer mehr bewusst, dass sich sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechtern wird. Sein Bewusstsein ist noch immer das alte, allerdings geraten seine Gedanken zeitweise außer Kontrolle. Er beginnt daraufhin, sein Ableben zu planen und regelrecht zu inszenieren.

Der neue Gärtner Clayton, ein junger und gutaussehender Mann , erregt dabei die Aufmerksamkeit Whales. Aus seiner Sicht als Maler sieht er in ihm in erster Linie ein Modell, aber unterschwellig auch durchaus ein Objekt der Begierde. Er kommt zu dem Entschluss, dass er ihm bei seinem Ableben eine besondere Aufgabe zukommen lassen möchte.

Im Laufe der Zeit kommt es zwischen dem Gärtner und dem Regisseur zu einer verständnisvollen Beziehung, welche allerdings Whales Plan von seinem Tod immer wieder vor neue unerwartete Probleme stellt.

Kritiken

Flemming Schock schreibt auf filmspiegel.de: ""Gods and Monsters" erforscht auf feinsinnigste Weise die letzten Tage im Leben des "Frankenstein"-Regisseurs. Bill Condons facettenreiches Homophilendrama inszeniert bestechend hintergründig eine ungewöhnliche, fast psychoanalytische Generationenfreundschaft zwischen makabrer Aufführung und Vergangenheitstrauma. Ein wirkungsmächtiger Film."

Jochen Schütze zieht im Kinomagazin Cinema das Fazit: ''"Tolle Psychostudie, kein großes Kino." ''

Hintergrund

Auszeichnungen

Literatur

Weblinks

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