GeruchsfetischismusGeruchsfetischismus oder Mysophilie ist eine sexuelle Präferenz (Paraphilie), bei der sexuelle Erregung durch allgemein als unerfreulich angesehene Geruchs- oder Geschmacksempfindungen hervorgerufen wird. Zu den am häufigsten verbreiteten mysophilen Praktiken gehört das Riechen an länger getragenen Socken oder benutzter Unterwäsche. Häufig erreicht der Mysophile sexuelle Lust nur durch das Ausführen oder das Erdulden einer in den Augen vieler anderer ekelhaften Handlung. Erniedrigung durch Schmutziges oder Anstößiges wirkt stimulierend und wird in Lust umgewandelt. Deswegen wird Mysophilie auch als Teil des Masochismus betrachtet oder ist zumindest in Teilbereichen damit vergleichbar. Die Mysophilie ist wie alle Paraphilien sehr unterschiedlich ausgeprägt. So kann beispielsweise der Geschlechtsverkehr nur auf einer öffentlichen Toilette vollzogen werden oder der männliche Mysophile onaniert lustvoll beim Anblick von Fäkalien oder seine Partnerin darf sich vor dem Verkehr weder waschen noch parfümieren. Bei geschmacklich Orientierten gilt das Trinken von Urin als die häufigste Praxis (Urophagie). BemerkenswertesHistorische Anekdoten
Moderne Formen
Siehe auchQuellen und WeblinksIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Geruchsfetischismus" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Geruchsfetischismus&action=history
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