Gay Games

Die Gay Games ist ein, angelehnt an die Olympischen Spiele, alle vier Jahre stattfindender Sport-Event der Gay Community, der von der Federation of Gay Games (FGG) betreut wird. Die Veranstaltung wurde 1980 von Tom Waddell , einem homosexuellen US-amerikanischen olympischen Zehnkämpfer, ins Leben gerufen und fand erstmals 1982 in San Francisco statt.

Heute zählt sie mit rund 30 Sportarten und etwa 14.000 Teilnehmenden zu den weltweit größten Breitensportturnieren. Neben dem Hauptprogramm gibt es auch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Chor- und Bandwettbewerben, sowie Theater- und Kleinkunstaufführungen. Die Veranstaltung dauert in der Regel etwa eine Woche.

Wahrnehmung

Die Gay Games verstehen sich als Sport-Event ohne Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, Rasse, Religion, Nationalität, ethnischer Herkunft, politischen Überzeugungen, athletischen Fähigkeiten, körperlicher Behinderung, Alter oder Gesundheitszustand. Trotzdem wird vor allem Wert auf die sportlichen Leistungen gelegt.

Überblick

Bisher stattgefundene Spiele

Spiele Jahr Austragungsort Teilnehmer
I. 1982 San Francisco 1.350
II. 1986 San Francisco 3.500
III. 1990 Vancouver 7.300
IV. 1994 New York 12.500
V. 1998 Amsterdam 13.000
VI. 2002 Sydney 11.000
VII. 2006 Chicago 12.000

Die VIII. Gay Games werden 2010 in Köln unter dem Motto "Be part of it" ausgetragen. Schon im ersten Wahlgang um den Austragungsort konnte sich Köln gegen Paris und Johannesburg durchsetzen. Vom 31. Juli bis 7. August 2010 werden etwa 12.000 Sportler antreten.

Weblinks

Literatur

Verwandte Themen

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