Fuck for Forest

Fuck for Forest ist eine Form von Umweltaktionismus, die Ökologie und gefilmten öffentlichen Sex verbindet.

Idee

Eine Gruppe um die norwegisch-schwedischen Umweltaktivisten Tommy Hol Ellingsen und Leona Johansson gründete 2003 die Umweltgruppe "Fuck for Forest".

Indem sie in der Öffentlichkeit Geschlechtsverkehr vollzogen, sollte öffentlichkeitswirksam auf die Abholzung des Regenwaldes aufmerksam gemacht werden. Zitat der beiden: "Wir glauben, dass wir den menschlichen Sexualtrieb dazu nützen können, um Geld für den Schutz der Umwelt zu sammeln ".

Einnahmen

Mit ca. 15 US-$ kann man auf der von ihnen gegründeten Website "Fuck for Forest" ökologische und pornografische Interessen unter einem Hut bringen. Laut den Seitenbetreibern gibt es ungefähr 1.000 Abonnenten, etwa 80% der Einnahmen kommen dem Kampf gegen die Abholzung zugute.

Etwa 100.000 US-Dollar wurden durch diese Aktion erwirtschaftet, welche aber durch die Umweltorganisationen "Rainforest Foundation Norway" und WWF nicht angenommen wurden.

Probleme

Auch die norwegische Staatsanwaltschaft verhängte wegen "Sex in der Öffentlichkeit" eine Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro gegen Ellingsen. Die beiden Gründer zogen daraufhin nach Berlin, wo sie von einer liberaleren Atmosphäre zu profitieren hoffen.

Weblinks

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