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Fortpflanzung: Formen

  • eingeschlechtliche Fortpflanzung (unisexuelle, monocytogene)
  • zweigeschlechtliche Fortpflanzung, auch geschlechtliche Fortpflanzung genannt (heterosexuelle, dicytogene). Hierbei entwickeln sich die Nachkommen aus haploiden Zellen der beiden Elternteile nach deren Verschmelzung (Gamie).
  • ungeschlechtliche Fortpflanzung, bei der sich die Nachkommen nicht aus vormals haploiden Keimzellen entwickeln, sondern nur durch Zellteilung.

Häufig wechseln sich Formen der Fortpflanzung von Generation zu Generation ab (eine Form von Generationswechsel). Die zweigeschlechtliche Fortpflanzung bietet den Vorteil, dass die genetische Variation der Nachkommen erheblich größer ist.

Entwicklungsgeschichte

Die Formen der Fortpflanzung haben sich in der Evolutionsgeschichte entwickelt. Entsprechend dem Grundsatz "Überleben der Geeignetsten" sind die Fortpflanzungsstrategien am erfolgreichsten gewesen, die mit einem minimalen Aufwand an Energie einen maximalen Nachwuchserfolg hatten. . Die Bedeutung des Energieaufwandes im Fortpflanzungszusammenhang wird oft als Investition bezeichnet. Neben den im Link genannten Ursachen der Entwicklung ergibt sich z. B. die Zweiteilung auch aus Wahrscheinlichkeitsrechnungen: Der maximale Fortpflanzungserfolg ist zu erwarten, wenn die Energiemengen zweigeteilt werden, d. h. wenn die Energie auf wenige Fortpflanzungszellen (Ei - viel/Zelle) und viele Fortpflanzungszellen (Spermien - wenig/Zelle) verteilt wird.

Zweigeschlechtliche Fortpflanzung

Bei dieser Fortpflanzung wird das genetische Material beider Eltern miteinander vermischt.

Die meisten Lebewesen haben einen doppelten, diploiden Chromosomensatz, das heißt, dass jedes Chromosom doppelt vorhanden ist. Beim Menschen, mit seinen 46 Chromosomen, besteht der einfache Chromosomensatz aus nur 22 verschiedenen Körperchromosomen (Autosomen) und einem der beiden Geschlechtschromosomen (Gonosomen), insgesamt also aus 23.

Um zu verhindern, dass es als Folge der geschlechtlichen Fortpflanzung zu einer weiteren Verdopplung der schon doppelten Chromosomensätze kommt (siehe auch Polyploidie), muss vor der geschlechtlichen Fortpflanzung sichergestellt werden, dass der Chromosomensatz zunächst halbiert wird, aus dem diploiden also ein haploider wird. Dies geschieht bei der Meiose (Reduktionsteilung). Daher haben die Geschlechtszellen (Gameten) nur den einfachen, (haploiden) Chromosomensatz.

Die haploiden Gameten (beim Mensch Eizelle und Spermium) verschmelzen miteinander und bilden dadurch die diploide Zygote. Diese vollzieht nun eine Reihe von Mitosen und auf diese Weise entwickelt sich der Embryo.

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