Foltergarten der Sinnlichkeit

Foltergarten der Sinnlichkeit (Emanuelle e Françoise le sorelline ) ist ein italienischer Film aus dem Jahre 1975. Regisseur war Joe D'Amato. Der Film war lose mit der Erotikfilmreihe Emmanuelle mit Sylvia Kristel verbunden.

Handlung

Die Schwester Emmanuelles , Francoise Patrizia Gori, begeht Suizid. Emmanuelle (Rosemarie Lindt) wird nach dem Tod ihrer Schwester darauf aufmerksam, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Tod ihrer Verwandten und deren Freund Carlo (George Eastman) gibt. Carlo verließ Francois kurz vor ihrem Tode, auf Grund der Liebschaft mit einer anderen Frau . Dazu kommt, dass Carlo Francois während ihrer Beziehung an andere Männer verkaufte. Emmanuelle sinnt auf Rache und hält schließlich Carlo in einem Verließ in ihrem Haus gefangen. Sie verabreicht ihm Rauschgifte und quält ihn...

Hintergrund

Foltergarten der Sinnlichkeit war Joe D'Amatos erster Film, der sich auch auf Erotik konzentrierte. In den nachfolgenden Jahren drehte D'Amato noch zahlreiche weitere Erotikfilme. Bei Foltergarten der Sinnlichkeit überwiegen die Sexszenen, allerdings nur in der ersten Hälfte des Films. Im nachfolgenden Verlauf nehmen die Szenen, die dem Horrorgenre zuzuordnen sind, überhand. Insgesamt lässt sich Foltergarten der Sinnlichkeit deshalb in kein eindeutiges Genre einordnen. Die Idee zum Film stammte von D'Amatos Freund Bruno Mattei, der im Anschluß den Lagerfilm KZ 09 drehte.

Der provokante Kontext von Foltergarten der Sinnlichkeit veranlasste den deutschen Verleih unter dem Produzenten Erwin C. Dietrich dazu, weit über 20 Minuten aus dem Film herauszuschneiden und stattdessen alternative, nicht von D'Amato beabsichtigte Szenen einzufügen, die er zuvor mit Brigitte Lahaie für andere Produktionen gedreht hatte und Hardcore-Aufnahmen beinhalteten. Eastmans Halluzination, wonach seine Peinigerin mit Gästen Menschenfleisch isst, wurde nicht im Ansatz gezeigt. Diese Fassung wurde nur in Deutschland aufgelegt und bildete bis vor kurzem die einzige deutschsprachige Version des Films. Bereits bei der Kinoveröffentlichung, vier Jahre nach der Erstauswertung in Italien 1975, wurde Foltergarten der Sinnlichkeit stark gekürzt.

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