Flitterwochen

In die Flitterwochen fährt ein frisch vermähltes Ehepaar nach der Hochzeit. Je nach Kulturkreis ist das Fahrzeug dabei besonders geschmückt und zumindest im Film zieht es eine lange Kette mit aufgefädelten Blechdosen hinter sich her. Der Lärm, der von den Dosen ausgeht, soll böse Geister fern halten, und somit dem Paar Glück bringen. In der Nacht auf die Hochzeitszeremonie und Hochzeitsfeier (Hochzeitsnacht) darf dann der erste gemeinsame Geschlechtsverkehr vollzogen werden. Die Hochzeit gilt erst als gültig vor Gott nachdem der Geschlechtsverkehr vollzogen wurde. Für diesen Anlass gibt es in manchen Hotels besondere Räumlichkeiten, die Honeymoon-Suite (Honeymoon: engl. für Flitterwochen). Die Flitterwochen sollen ein unvergessliches Erlebnis voller Romantik sein.

Etymologie

Der Name stammt wahrscheinlich nicht (wie Jacob Grimm glaubte) von den Flittern der Brauthaube, sondern von dem althochdeutschen filtarazan ("liebkosen") und dem mittelhochdeutschen gevlitter ("heimliches Lachen") bzw. vlittern ("kichern, flüstern, kosen") ab.

Film

Ein Film namens Flitterwochen von Klaus Lemke wurde 1980 gedreht und 1982 im deutschen Fernsehen gezeigt.

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