Fire IslandFire Island ist eine Barriereinsel, etwa 48 km lang und 1 km breit, in Suffolk County am südlichen Ufer von Long Island im US-Bundesstaat New York. Sie wird von Long Island durch die 8 km breite Great South Bay, einen natürlichen Hafen, getrennt. Die Insel und die Ferienorte sind hauptsächlich über die zahlreichen Fähren erreichbar, welche die Great South Bay durchqueren, oder über private Wasserfahrzeuge. Ein kleiner Teil der Insel am westlichen Ende ist von Long Island aus über den Robert Moses Causeway (auch bekannt als Captree Causeway) erreichbar; das östliche Ende kann über die New York State Route 46 angefahren werden. Eine durchgehende Straße über die ganze Insel gibt es nicht. Fast die gesamte Insel steht unter Naturschutz: Bis auf die westlichen 8km bildet sie den Fire Island National Seashore . Im Westen bildet sie den Robert Moses State Park, der einer der beliebten Erholungsorte der Region um New York City ist. Der Fire Island Leuchtturm ist eine weit sichtbare Sehenswürdigkeit, gleich östlich des Robert Moses State Park. Die Einwohner von Fire IslandDie Gemeinden von Ocean Beach und Saltaire, innerhalb des Fire Island National Seashore, sind während der Touristensaison im Sommer (Memorial Day bis Labor Day) autofreie Zone und erlauben nur Fußgänger- und Radverkehr. In Ocean Beach gelten diese Regelungen jedoch nur stundenweise. Es gibt einige Fahrerlaubnisse für ganzjährige Bewohner und Lieferanten außerhalb der Saison. Fire Island weist auch eine Anzahl Siedlungen (Weiler) ohne eigene kommunale Rechtsformen auf. Zwei dieser Weiler, bekannt als die Fire Island Pines und Cherry Grove haben den Ruf, ein populäres Ausflugsziel für schwule und lesbische Urlauber zu sein. HistorischesNachdem in den 1930er Jahren einige Stürme in der früher noch längeren Barriereinsel Öffnungen (z. B. Moriches Inlet) schufen und die Insel aufteilten, änderten sich die Strömungen zwischen dem offenen Meer und dem Inlandsgewässer hinter den Barriereinseln. Verstärkt durch den Bau von Wellenbrechern, welche diese Öffnungen für Sportschiffe aufrecht erhalten sollten, ist Stranderosion zunehmend ein Problem (siehe Weblinks). Der avantgardistische Poet Frank O'Hara wurde versehentlich am 25. Juli 1966 am Strand schlafend getötet, als er tragischerweise von einem Dünen-Buggy überfahren wurde. In seinem Roman Lennon ist tot (Erstverkaufstag: 21. März 2007) schildert der deutsche Schriftsteller Alexander Osang Fire Island und seine Bewohner und macht die Insel zu einem zentralen Ort der Romanhandlung. Auf Fire Island bildete sich eine der ersten signifikanten Gay Communities heraus. Die Village People widmeten der Insel ein Lied auf ihrer ersten LP und in den 1970ern war die Insel für ihre "Tea dance partys" am Sonntag um 17 Uhr berühmt, wo ausgezeichnete DJs auflegten. Diese taten es gerne, da das schwule Publikum experimentierfreudiger war und man so neue Platten ober Abfolgen leichter ausprobieren konnte ohne gleich alle Tanzfreudigen zu vergrämen. Zusammen mit den von vielen Schwulen besuchten In-Clubs in der Stadt wurde dort ein Teil der Disco-Geschichte geschrieben. ÖrtlichkeitenWeblinksVerwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Fire Island" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Fire+Island&action=history
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