Farid MüllerFarid Müller (* 6. April 1962 in Kairo) ist ein Hamburger Politiker der Grün-Alternativen Liste. Er ist Abgeordneter der Hamburger Bürgerschaft und war von 2001 bis 2004 deren Vizepräsident. Ausbildung und BerufFarid Müller studierte BWL mit Schwerpunkt Marketing an der Bremer Fachhochschule sowie Kommunikation und Marketing an der Kommunikationsakademie in Hamburg. Partei1994 trat er in den Kreisverband Hamburg-Mitte der GAL Hamburg ein; später wurde er Beisitzer im Landesvorstand. In der Landespartei ist er zuständig für die Resorts Volksgesetzgebung und Bezirksverwaltungsreform sowie das neue Hamburger Wahlrecht. AbgeordneterSeit 1997 ist Müller Mitglied der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg. Als Bürgerschaftsabgeordneter ist er Schriftführer und Mitglied des Verfassungsausschusses sowie ständiger Vertreter im Europa- und Kulturausschuss. Am 11. Oktober 2007 wurde Müller zum Spitzenkandidaten der GAL Hamburg-Mitte für die Wahlkreisliste des Wahlkreises 1 (Hamburg-Mitte) für die Bürgerschaftswahlen am 24. Februar 2008 gewählt . Politische ArbeitFarid Müller ist in seiner Fraktion Fachsprecher für die Bereiche Gleichstellung (Schwule und Lesben), Junge Kultur, Medien und Verfassung. Er war Initiator der Hamburger Ehe . Diese war die erste Möglichkeit, in Deutschland eine offizielle Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften seitens des Staates zu erreichen. Die Auswirkungen waren zwar eher symbolisch, da weder die Unterhaltspflicht tangiert wurde noch ergaben sich irgendwelche steuerlichen, tariflichen, ausländerrechtlichen oder erbrechtlichen Folgen. Dennoch machten mehrere hundert Paare von dieser Möglichkeit Gebrauch, die zumindest in einigen Fragen (beispielsweise Totensorge), die der Landeskompetenz unterlagen, nicht völlig wirkungslos war. Die Hamburger Ehe wurde 2005 vom Beust-Senat abgeschafft, nachdem bundesweit die Eingetragene Lebenspartnerschaft durchgesetzt wurde. Als Verfassungsexperte engagiert er sich für die Direkte Demokratie, also für die Volksabstimmungen sowie für ein modernes Wahlrecht, das den Einfluss der Parteien auf die Zusammensetzung der Wahllisten zurückdrängt und den Wählenden die Möglichkeit zum Kumulieren und Panaschieren gibt. In der Medienpolitik engagiert sich Müller für die Sicherung des Medienstandortes Hamburg mit seinem breiten Angebot im Verlagswesen, den Werbeagenturen und der Film- und TV-Produktion. So trug er erheblich zur Sicherung der Filmförderung Hamburg bei. Außerdem engagiert sich Müller in Initiativen im Kampf gegen HIV und AIDS. WeblinksVerwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Farid Müller" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Farid+M%FCller&action=history
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