Eva Ionesco

Eva Ionesco (* 18. Juli 1965 in Paris) ist eine französische Schauspielerin und Fotomodell.

In den 1970er Jahren wurde sie als in der Öffentlichkeit umstrittenes kindliches Aktmodell ihrer Mutter, der Fotografin Irina Ionesco, sowie von Jacques Bourboulon bekannt. Im Oktober 1976 erschien in der italienischen Ausgabe des Playboy eine von Bourboulon angefertigte Fotoserie mit ihr. Damit war sie das jüngste Nacktmodell in der Geschichte dieser Zeitschrift.

Ihr Schauspieldebüt gab Eva Ionesco 1976 im Spielfilm Der Mieter von Roman Pola?ski. Weitere Filmrollen bestärkten ihr Image als "Kindfrau ". Aus dem US-amerikanischen Softsexfilm Spermula (1976) wurde ihre Rolle vor der Veröffentlichung wieder herausgeschnitten, da sie in ausgesprochen erotischen Posen zu sehen war. In der im Spätsommer 1976 gedrehten und 1977 veröffentlichten italienisch-deutschen Koproduktion Spielen wir Liebe trat Eva Ionesco - erst elf Jahre alt - neben der gleichaltrigen Lara Wendel in freizügigen Nackt- und Softsex-Szenen mit Martin Loeb auf. In ungeschnittener Fassung sind Aufführung, Verbreitung und Besitz dieses Films seit 2006 in Deutschland gerichtlich verboten.

Mitte der 80er Jahre besuchte sie die Schauspielschule Amandiers in Paris. Seitdem ist sie regelmäßig in Nebenrollen in französischen Spielfilmen, Fernsehfilmen und -serien sowie auch auf der Theaterbühne zu sehen.

Nach 2000 trat Eva Ionesco auch als Fotografin an die Öffentlichkeit. Ihre Bilder stellte sie in einigen Galerien in Paris sowie im Internet aus.

Filme, die auch in deutscher Fassung gezeigt wurden

(Vollständige Filmografie siehe Weblinks)

  • 1976 - Der Mieter (Originaltitel: Le Locataire )
  • 1977 - Spielen wir Liebe (Alternativtitel: Maladolescenza )
  • 1978 - Herzflimmern in St. Tropez (Originaltitel: ''L'Amant de poche'')
  • 1980 - Die Mädchen vom Erziehungsheim (Originaltitel: ''Journal d'une maison de correction'')
  • 1987 - Die Verliebte (Originaltitel: ''L'Amoureuse'')
  • 1993 - Das Leben der Anderen (Originaltitel: Comment font les gents )
  • 1996 - Lügen der Liebe (Originaltitel: ''L'Appartement'')
  • 1996 - Immer wieder die Frauen (Originaltitel: Encore )
  • 1999 - Marabus! (Originaltitel: Adieu, plancher des vaches! )
  • 2003 - Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr (Originaltitel: Il est plus facile pour un chameau )
  • 2003 - Hanging Offense (Originaltitel: Cette femme-là )
  • 2005 - Venus und Apollo (Originaltitel: Vénus & Apollon )

Weblinks

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