Die Klavierspielerin (Film)Der Film Die Klavierspielerin entstand 2001 und basiert auf dem Roman Die Klavierspielerin von Elfriede Jelinek . Mit 2,5 Millionen Kinobesuchern, davon rund 700.000 in Frankreich, ist der Film die erfolgreichste Produktion mit österreichischer Beteiligung der letzten Jahre. Er wurde als Bestandteil der Edition "Der österreichische Film" auf DVD veröffentlicht. HandlungErika Kohut, eine Klavierlehrerin am Wiener Konservatorium, ist Ende Dreißig, lebt aber noch immer mit ihrer Mutter zusammen in einer Wohnung und untersteht fast vollständig deren mütterlicher Kontrolle. Die Mutter betrachtet Erika als ihr Eigentum und duldet kaum gesellschaftliche Kontakte, insbesondere nicht mit Männern. In dieser bedrückenden Umarmung der Mutter stirbt die Tochter seelisch ab. Daher flüchtet sich Erika in Autoaggression und in den Voyeurismus . Doch auch der Besuch von Peepshows und das Beobachten von Fremden beim Geschlechtsverkehr in Wiener Parks verschaffen Erika keine Befriedigung. Als Walter Klemmer, einer von Erikas Klavierschülern, sich entschließt, den Körper der Lehrerin für sich zu erobern, sieht Erika darin eine Möglichkeit, ihre sexuellen und sadomasochistischen Gefühle nach langer Unterdrückung endlich ausleben zu können. In einem Brief teilt sie Klemmer Anleitungen für den Umgang mit ihr mit und schildert ihre masochistischen Phantasien. Klemmer ist zunächst schockiert, fühlt sich dann aber vom Ehrgeiz ergriffen und in seiner natürlichen Brutalität angesprochen. In einer Überreaktion schlägt, tritt und vergewaltigt Klemmer schließlich Erika. Geschunden und misshandelt macht sich Erika zwar mit einem Messer auf, um an Walter Klemmer Rache zu nehmen. Als sie ihn sieht, sticht sie sich jedoch selbst in die Schulter und kehrt heim. Kritiken
AuszeichnungenLiteraturWeblinksVerwandte ThemenIndex: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Die Klavierspielerin (Film)" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren über folgende Adresse verfügbar: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Die+Klavierspielerin+%28Film%29&action=history
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