Die Hochzeit meines besten Freundes

Die Hochzeit meines besten Freundes ist ein US-amerikanischer Kinofilm aus dem Jahr 1997. Regie führte der australische Regisseur P. J. Hogan. In den Hauptrollen sind Julia Roberts, Rupert Everett und Cameron Diaz zu sehen.

Handlung

Julianne, eine erfolgreiche Restaurant-Kritikerin, erfährt, dass ihr bester Freund Michael in wenigen Tagen die reiche Kimmy heiraten wird. Daraufhin wird ihr bewusst, dass sie weit mehr für Michael empfindet, als sie bisher glaubte. Und so kommt sie auf die Idee, dass sie diese Hochzeit mit allen Mitteln verhindern sollte. Julianne lässt von nun an keine Gelegenheit mehr aus, um Michael von der Hochzeit abzubringen. Sie schreckt dabei weder vor Manipulationen noch vor einem Betrug zurück, bei dem sie eine fingierte E-Mail im Namen des zukünftigen Schwiegervaters von Michael versendet.

Allerdings schlagen alle Versuche fehl und Michael hält nur noch umso fester zu seiner zukünftigen Ehefrau. Julianne ist verzweifelt und so muss ihr schwuler Freund George ihr zu Hilfe eilen. Julianne gesteht Michael ihre Liebe und küsst ihn, was Kimmy zufällig beobachtet. Kimmy läuft daraufhin - wenige Stunden vor der Hochzeit - weg, Michael rennt sofort hinter ihr her, und Julianne verfolgt ihrerseits wiederum Michael. Dieser entscheidet sich jedoch endgültig für Kimmy, die Julianne findet und überzeugt, den Mann unserer Träume doch zu heiraten.

Julianne bleibt am Ende nichts anderes übrig, als auf einer fremden Hochzeit mit George zu tanzen.

Kritiken

Der Film ist eine Filmkomödie, ganz im Stil der amerikanischen Screwball-Komödien der 1940er- und 1950er-Jahre.

Das Lexikon des Internationalen Films urteilte: "Hochzeitsverhinderungs-Komödie, deren Drehbuchschwächen durch die schillernde Interpretation der Hauptrolle weitgehend überspielt werden. Trotz der detailverliebten Inszenierung dennoch ein nur wenig originelles Kinovergnügen."

So schrieb die Filmwebseite kino.de: "Pointierte Wortgefechte und die überdrehte Situationskomik heben diese quirlige Eifersuchts-Studie aus der Masse romantischer Love-Stories heraus."

Die AZ schrieb: "Die Schauspieler geben dem Komödienaffen ordentlich Zucker. Und unser aller niedrige Instinkte wie Neid und Schadenfreude werden gut bedient."

Auszeichnungen

  • MTV Movie Awards 1998 (Nominierungen ):
  • Golden Globe Awards 1998 (Nominierungen ):
    • Bester Film (Komödie/Musical)
    • Bester Nebendarsteller: Rupert Everett
    • Beste Hauptdarstellerin (Komödie/Musical): Julia Roberts
  • BAFTA Awards 1998 (Nominierung ):
  • Academy Awards 1998 (Nominierung ):
    • Beste Filmmusik: James Newton Howard

In Deutschland konnte der Film bereits in nur 10 Tagen Laufzeit rund 1 Million Besucher ins Kino locken und wurde deswegen mit dem Bogey (Box Office Germany Award) ausgezeichnet.

Weblinks

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