Der Wolf hetzt die Meute

Der Wolf hetzt die Meute ist ein Thriller von Richard Tuggle, produziert 1984 in den USA.

Handlung

Der Polizeiermittler Wes Block arbeitet in New Orleans. Er hat zwei Töchter, die er alleine erzieht. Der geschiedene Mann verbringt viel Zeit mit Prostituierten, bei denen es zu sadomasochistischen Praktiken kommt.

Block sucht einen Serienkiller, der Prostituierte tötet. Der Mörder hinterläßt keine brauchbaren Spuren. Eine der Frauen wird kurz nach dem Besuch von Block getötet. Einige Indizien deuten sogar auf Block als Täter hin.

Der Ermittler lernt die Feministin und Polizistin des Sittendezernats Beryl Thibodeaux kennen, die in einem Frauenzentrum den Frauen beibringt, wie sie sich gegen Angriffe wehren können. Sie verspricht Block, sich für ihn bei dem schnelle Ermittlungserfolge erwartenden Bürgermeister einzusetzen, den sie persönlich kennt.

Die Bekanntschaft von Block und Thibodeaux wird zu einer Freundschaft, dann zu einer Beziehung. Währenddessen führen die Glassplitter am einen der Tatorte in eine Brauerei. Dort ist Leander Rolfe beschäftigt, ein ehemaliger Polizist, den Block 11 Jahre zuvor wegen Vergewaltigung verhaftete.

Rolfe überfällt das Haus von Block und tötet die Haushalterin. Er fesselt seine Tochter Amanda, Block kann den Mörder rechtzeitig verscheuchen. Er macht sich Vorwürfe, dass er den Schritt des Mörders nicht rechtzeitig vorhersehen konnte. Thibodeaux tröstet ihn.

Block und sein Kollege Molinari bewachen die Wohnung von Rolfe. Im Haus von Block passen Thibodeaux und ein uniformierter Polizist auf die Mädchen auf, draußen warten zwei weitere Polizisten. Als einer davon getötet und per Funk unerreichbar wird, schöpft Block Verdacht. Er eilt zu seinem Haus während Rolfe zwei weitere Polizisten tötet. Der Mörder greift Thibodeaux an, Block kommt ihr rechtzeitig zur Hilfe. Rolfe flieht, Block verfolgt ihn zum einen Rangierbahnhof. Dort kommt es zum Nahkampf, bei dem Rolfe von einem Zug überfahren wird.

Kritiken

Roger Ebert verglich den Thriller in der Chicago Sun-Times mit den "großen Polizeifilmen" der 1940er Jahre. Der Film beinhalte jedoch - wie die anderen zeitgenössischen Polizeithriller - Gewalt, vereinfachte Psychologie und stereotype Charaktere. Besonders gelungen seien die Szenen, in denen Block mit den Frauen spricht; vor allem die Szenen mit Eastwood und Bujold. (Die Quelle: Tightrope )

Auszeichnungen

Alison Eastwood wurde im Jahr 1985 für den Young Artist Award nominiert.

Weiterführende Informationen

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