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Zurück zum Haupttext "Dem Himmel so fern" Dem Himmel so fern: EntstehungsgeschichteDem Himmel so fern basiert auf einem Original-Drehbuch des Regisseurs Todd Haynes, der sich bei der Umsetzung seiner Idee u. a. von Filmen der Hollywood-Veteranen John M. Stahl und Douglas Sirk inspirieren ließ. Wie auch in den Filmen von Stahl und Sirk, spielt Todd Haynes Film in einen typischen Vorort der USA, in dem eine wohlhabende gutbürgerliche Familie scheinbar ein idyllisches und sorgloses Leben führt. Haynes drehte den Film in satten Technicolorfarben und scharte unter anderem Szenenbildner Mark Friedberg (Der Eissturm), Kameramann Edward Lachman (Erin Brockovich) und Kostümbildnerin Sandy Powell (Shakespeare in Love) um sich, um den Stil des Hollywoods der 1950er Jahre wiederzubeleben. Dabei hatte Mark Friedberg dafür Sorge zu tragen, ein Set zu entwerfen, das wie eine Studioproduktion aus dieser Periode wirken sollte. So wurde das Haus der Whitakers komplett nachgebaut. Kameramann Edward Lachman kreierte den Look der 1950er Jahre, indem er die selbe Art von Beleuchtungsequipment (Glühlampen), Beleuchtungstechnik und Linsenfilter verwendete, wie sie in den 1950er Jahren für ein Melodram verwendet worden wären. Bei der Wahl der Hauptdarstellerin verließ sich Haynes auf die US-amerikanische Charakterdarstellerin Julianne Moore, mit der er bereits 1995 in dem Drama Safe zusammengearbeitet hatte. Moore, die während der Dreharbeiten schwanger war, wollte das klassische Ideal der 1950er Jahre vertreten und wählte deshalb eine blonde Perücke, obwohl Haynes ursprünglich nicht auf ihre natürliche Haarfarbe rot verzichten wollte. Die männliche Hauptrolle des homosexuellen Familienvaters besetzte Haynes mit Dennis Quaid, der in der Vergangenheit stets mannhafte Charaktere verkörpert hatte. Für die Rolle des Raymond Deagen wurde der US-Amerikaner Dennis Haysbert ausgewählt, der eine ähnliche Rolle bereits 1992 an der Seite von Michelle Pfeiffer in Love Field - Liebe ohne Grenzen bekleidet hatte. Während der Dreharbeiten gehörte Haysbert gleichzeitig zum Schauspielensemble der TV-Serie 24, die zur gleichen Zeit in Los Angeles gedreht wurde, was ein permanentes Pendeln zwischen West- und Ostküste für den Schauspieler unumgänglich machte. Dem Himmel so fern, der Mitte Oktober 2001 in Produktion ging, ist gleichzeitig der vierte Spielfilm, den Indepentfilm-Produzentin Christine Vachon und Regisseur Todd Haynes gemeinsam produzierten. Als ausführender Produzent war u. a. Steven Soderbergh an dem Projekt beteiligt. Der Filme wurde entgegen dem Ort der Handlung in und um New Jersey gedreht. Die Studioszenen entstanden u. a. im Bayonne's Military Ocean Terminal. Weitere Dreharbeiten fanden in Bloomfield (New Jersey) und in Manhattan statt. Die vier verschiedenen Straßen, die im Film Hartford darstellen, befinden sich in vier verschiedenen Städten, so dass oft, wenn ein Schauspieler um eine Straßenecke bog, er in einer anderen Stadt wieder auftauchte. Die Szenen in Miami fanden in einem alten Beach Club, dem Rockaway, statt. Die Kunstwerke, die während des Films im so genannten Hartford Cultural Center spielen, wurden von der Filmcrew anhand von berühmten Künstlern inspiriert und selbst als Drucke reproduziert. Ähnliche Themen:
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