Confarreatio

Die Confarreatio (dt. auch konfarreierte Ehe ) war eine der drei Möglichkeiten, durch die in der römischen Antike eine Manusehe geschlossen wurde. Der Begriff ist abgeleitet vom lateinischen Begriff panis farreus für das 'Speltbrot', das die Brautleute während der Hochzeitszeremonie opferten.

Die Eheschließung erfolgte im Beisein von 10 Zeugen sowie unter Mitwirkung des Pontifex Maximus und des Flamen Dialis. Da es sich dabei um die beiden obersten Priester handelt, wird in der Forschung angenommen, dass die Confarreatio nur den Angehörigen der Oberschicht vorbehalten war.

Die Scheidung einer konfarreierten Ehe erfolgte ebenfalls durch eine religiöse Zeremonie, die sogenannte diffareatio .

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