Christina (Piercing)

Christina ist der Name eines weiblichen Intimpiercings . Es wird vertikal in die Falte (Commisura labiorum anterior ) der oben zusammenlaufenden großen Schamlippen gestochen und tritt am Venushügel wieder aus. Aus anatomischen Gründen ist es nicht bei jeder Frau möglich.

Das Piercing wirkt nicht sexuell stimulierend und kann bei Druck, z. B. beim Tragen von engen Hosen, als unangenehm empfunden werden.

Zum Einsatz geeignet sind ein Bananabell oder ein Surface Bar mit einer Materialstärke von 1,6 Millimetern. Empfohlen wird Schmuck aus dem flexiblen Material PTFE.

Das Piercing sollte nach etwa 3 bis 4 Monaten abgeheilt sein. Da es sich um ein Oberflächenpiercing handelt, kann es während der Heilungsphase zu Komplikationen kommen. Weitere Schwierigkeiten entstehen aufgrund des relativ langen Stichkanals und ständiger Bewegung und Reibung. Neben Entzündungen neigt das Christina-Piercing auch zum Herauswachsen. Sofern es bereits vollständig abgeheilt ist, sollte es vor einer Intimrasur herausgenommen werden.

Das entsprechende Piercing bei dem Mann ist das Pubic-Piercing .

Siehe auch

Literatur

  • Michael Laukien: Alles über Piercing . Geschichte, Kultur, Praxistipps . 1. Aufl., Huber-Verlag, Mannheim 2003, ISBN 3-927896-10-1. (S. 86f: "Intimpiercings . Für die Frau ." ... "Andere Intimpiercings für Frauen ... Christina")

Verwandte Themen

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