Bundesverband Lebensrecht

Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) ist ein Zusammenschluss verschiedener deutscher Lebensrechtsgruppen mit Sitz in Berlin.

Geschichte, Organisationsstruktur

Gegründet wurde der BVL 1998 als regionale Interessengruppe in Köln, bevor er im Jahr 2001 zum nationalen Verband wurde.

Funktionsträger

Vorsitzende ist die Ärztin Claudia Kaminski.

Tätigkeitsfeld

Als Zweck des Vereins wurde die "Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, der Altenhilfe, der Hilfe für Behinderte, des Schutzes von Ehe und Familie und die Förderung der Volksbildung" festgehalten. So soll "menschliches Leben von der Empfängnis an" geschützt werden und "schon ungeborene Menschen die notwendige öffentliche Aufmerksamkeit erfahren" können.

Eltern und Angehörige sollen "Unterstützung darin finden, für den Erhalt des menschlichen Lebens einzutreten." Zudem setzt sich der Verein für die "Stärkung von Ehe und Familie" und "für alte, leidende und sterbende Menschen und für die Gleichberechtigung Behinderter, auch in ihrem Leben vor der Geburt " ein.

Obwohl einige der in ihm organisierten Vereine weltanschaulich neutral sind, beruft sich der BVL in seiner Vereinssatzung explizit auf das biblisch-christliche Menschenbild und entsprechende Grundwerte. Dies beinhaltet nicht nur die unumstößliche Überzeugung, dass das menschliche Leben bereits bei der Zeugung beginnt, sondern unter anderem auch das traditionelle Familienbild, das dementsprechend propagiert wird.

Die politische und gesellschaftliche Umsetzung der definierten Ziele soll über Lobby- und Informationsarbeit, aber auch durch die Förderung von Ehe- und Familienberatungen durch die Mitgliederorganisationen geschehen.

In ihrer Lobby- und Informationsarbeit versucht der BVL und seine Mitgliedsverbände die eigenen Überzeugungen auch sprachlich eindeutig zu formulieren. So bemüht man sich, die Alltagsspache, aber auch juristisches und medizinisches Fachvokabular zu präzisieren, sofern es der grundgesetzlich festgelegten Menschenwürde und dem Recht auf Leben nach Ansicht des Verbandes nicht ausreichend gerecht wird. So werden beispielsweise Embryonen konsequent als "ungeborene Kinder" bezeichnet und "Gleichberechtigung Behinderter" schließt hier die "Verhinderung von Abtreibungen behinderter Kinder" mit ein.

Mitglieder

Weblinks

Verwandte Themen

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